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In Bayern gibt es immer weniger Grippe-Neuerkrankungen. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es in der diesjährigen Grippesaison jedoch insgesamt deutlich mehr Fälle.

In der achten Meldewoche der diesjährigen Grippewelle kamen in Bayern 6.691 neue Fälle hinzu. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen mit. In der siebten Meldewoche lag die Zahl an Neuinfektionen noch bei 7.285. Damit gehen die Grippeerkrankungen auch in Bayern leicht zurück. Bislang sind in Bayern mehr als 32.000 Menschen mit dem Grippevirus infiziert. Das sind 8.430 mehr als zum gleichen Zeitpunkt der Grippesaison 2018/2019.

Höhepunkt der Grippewelle überschritten

Laut Robert Koch-Institut (RKI) sinken die Zahlen der Grippeerkrankungen bundesweit. Zudem scheine der Höhepunkt der diesjährigen Grippewelle überschritten zu sein. In der diesjährigen Grippesaison sind bislang 161 Menschen an der Influenza gestorben, so das RKI weiter. 85 Prozent der Todesfälle waren dabei 60 Jahre oder älter.

Labore stark durch Influenza-Tests belastet

Obwohl sich in Deutschland derzeit auch das Coronavirus verbreitet, seien die medizinischen Labore bundesweit vor allem durch Influenza-Tests stark ausgelastet. Das sagte Thomas Postina, Pressesprecher des Berufsverbands Deutscher Laborärzte, im Gespräch mit der dpa. Die Virusgrippe sei für rund 250 deutsche Labore aktuell ein größeres und präsenteres Problem als das Coronavirus. Einen Rückstau gebe es aber nicht, so Postina weiter.

Impfung bietet besten Schutz

Das adäquateste Mittel zum Schutz vor der Influenza ist die Impfung. Vor allem älteren Menschen, Kindern und Personen mit chronischen Krankheiten, bei denen bei einer Infektion das Risiko für Schädigungen des Herzens oder Lungenentzündungen größer ist, rät das RKI zur Grippeimpfung.

Einer Ansteckung vorbeugen kann man neben der Impfung durch Abstandhalten zu hustenden oder verschnupften Personen, da die Influenza durch Tröpfcheninfektion übertragen wird. Menschenansammlungen sollten gemieden und sorgfältige Hygiene, wie gründliches Händewaschen, beachtet werden. Eine vitaminreiche Ernährung mit Zitrusfrüchten stärkt zudem das Immunsystem. Treten dennoch Symptome wie Schüttelfrost, Fieber, Schnupfen, trockener Husten, Abgeschlagenheit und Gliederschmerzen auf, sollte der Hausarzt aufgesucht werden.
Bildquelle: bigstockphoto.com | Rido81
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