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Aufgrund der Menschenansammlungen auf den beliebten Plätzen der Regensburger Innenstadt kündigten Stadt und Polizei Maßnahmen zum besseren Infektionsschutz an. Am vergangenen Wochenende wurden die Maßnahmen zum ersten Mal erprobt. Doch waren sie auch erfolgreich?

Bereits am Freitag appellierten Stadt und Polizei an die Regensburger, Ansammlungen zu vermeiden und den erforderlichen Mindestabstand einzuhalten. Die Stadt Regensburg brachte zudem an verschiedenen Plätzen ein Transparent an, das auf die Einhaltung des Mindestabstandes hinweist. So auch am Theater, wo es „Abstand, Digga!“ heißt. Außerdem stellte sie größere Pflanzenkübel als natürliche Poller auf. Nach Angaben der Polizei waren zudem bereits am Freitag der Kommunale Ordnungsservice (KOS) und Polizeibeamte im gesamten Innenstadtgebiet sowie an beliebten Örtlichkeiten wie der Jahninsel und dem Grieser Spitz präsent.

Laut Polizei waren am Freitagabend gegen 21 Uhr rund 250 Personen am Bismarckplatz. „Die überwiegend in Kleingruppen gekommenen Menschen hielten sich fast ausnahmslos an die notwendigen Mindestabstände“, heißt es in einer Pressemitteilung. Nur in wenigen Einzelfällen seien zu geringe Abstände festgestellt worden. Daraufhin suchten die Beamten das Gespräch. „Die Angesprochenen zeigten sich einsichtig und vergrößerten die Abstände. Zu Störungen oder Sperrungen kam es nicht“, heißt es weiter.

Ab 20 Uhr sei außerdem der Grieser Spitz besonders von jüngeren Personen besucht worden. „Der KOS und die Polizei suchten ebenfalls das Gespräch und trafen auch hier auf breites Verständnis und richtiges Verhalten.“ In zwei Fällen wurden laut Polizei Trinkspiele beendet.

Einzelne Platzverweise wurden erteilt

Gegen 22.30 Uhr mussten die Einsatzkräfte aus Lärmschutzgründen dann doch Platzverweise gegen einzelne Personen aussprechen. In einem Fall erfolgte laut Polizei eine Anzeige, da trotz Aufforderung nach 22 Uhr eine Musikbox nicht abgeschaltet wurde. „Erfreulich war, dass sich insbesondere die Jugendlichen richtig verhielten, sich verständnisvoll zeigten und sich sogar für die Herangehensweise bei den Einsatzkräften bedankten“, so die Polizei.

Kühlere Temperaturen als unsichtbarer Helfer?

Nach Angaben der Polizei waren am Freitag eher weniger Menschen in der Regensburger Innenstadt unterwegs, was wohl auch auf die verhältnismäßig kühleren Temperaturen zurückzuführen sein dürfte. Wie sich die Situation bei wärmeren Temperaturen entwickeln wird, bleibt also abzuwarten.

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