section_topline
+49 (0)941 59 56 08-0
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Redaktions-Hotline: +49 (0)941 59 56 08-0
section_mobile_logo_top
section_header
section_navigation
section_breadcrumbs
section_component

Bayern verlängert den Lockdown bis zum 31. Januar und verschärft die Kontaktbeschränkung auf maximal eine Person außerhalb des eigenen Haushalts. Auch die Faschingsferien 2021 sind im Freistaat gestrichen. Was das bayerische Kabinett noch beschlossen hat, lesen Sie hier.  

Nachdem Bund und Länder die Corona-Maßnahmen verlängert und verschärft haben, hat am Mittwoch auch das bayerische Kabinett weitere Beschlüsse zur Eindämmung der Pandemie beschlossen.

Der aktuelle harte Lockdown wird zunächst bis zum 31. Januar 2021 verlängert. Restaurants, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie viele Einzelhandelsläden bleiben somit weiterhin geschlossen. Die nächtliche Ausgangssperre von 21 Uhr bis 5 Uhr wird ebenfalls aufrechterhalten. 

Kontaktbeschränkung weiter verschärft

Darüber hinaus sind private Zusammenkünfte nur noch im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person erlaubt. Die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung für Kinder unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften ist zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.

Bewegungsradius von 15 Kilometern bei Inzidenz über 200

In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 200 Fällen pro 100.000 Einwohner sind touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern um den Wohnort hinaus verboten. Bayern wolle damit die Mobilität weiter reduzieren, so Ministerpräsident Markus Söder am Mittwoch. Die Beschränkung gelte jedoch „ausdrücklich nicht für das Thema Einkaufen, Beruf und Familie“, sondern nur für touristische Tagesausflüge oder entsprechende Aktivitäten wie bestimmte Sportarten.

Faschingsferien gestrichen

In Bayern wird für Schüler bis zum 31. Januar nur Distanzunterricht stattfinden. Eine Notbetreuung werde jedoch in Kitas und Schulen eingerichtet, so Söder. Präsenzunterricht soll im Februar  wieder stattfinden, sofern es das Infektionsgeschehen zulasse. Damit Schüler den ausgefallenen Präsenzunterricht nachholen können, streicht Bayern in diesem Jahr die Faschingsferien im Februar.

Click & Collect erlaubt

Ab 11. Januar kann in Bayern bei Händlern online oder telefonisch bestellt und die Ware anschließend vor dem Geschäft abgeholt werden. Beschlossen wurden Schutz- und Hygienekonzepte wie die Vereinbarung gestaffelter Zeitfenster zur Abholung und das Tragen von FFP2-Schutzmasken. Das Click- & Collect-Angebot sei „der vielleicht letzte Strohhalm für die Händler, die seit Mitte Dezember geschlossen haben müssen“, so Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger. „Ich appelliere an die Menschen, dass sie den Abholservice auch nutzen und die lokalen bayerischen Händler damit unterstützen. Die Bürger sollten gezielt beim ortsansässigen Händler einkaufen und nicht nur auf den großen internationalen Plattformen. Niemand kann wollen, dass wir nach Corona ein Ladensterben in unseren Städten erleben", so Aiwanger weiter.

Zwei-Test-Strategie bei Einreisen

Für Einreisen aus Risikogebieten nach Deutschland bekräftigte das Kabinett die bereits etablierte Zwei-Test-Strategie: Ein Test muss demnach mit Einreise vorgelegt werden. Dieser Test darf bei Einreise maximal 48 Stunden alt sein oder muss unmittelbar nach Einreise vorgenommen werden. Ein weiterer Test ist für die Verkürzung einer bestehenden Quarantäneverpflichtung am fünften Tag nach Einreise erforderlich.

Appell zu Homeoffice

Das Kabinett sprach sich am Mittwoch außerdem dafür aus, die Kontakte auch im beruflichen Umfeld und auf den Wegen zur und von der Arbeit zu reduzieren. „An die Arbeitgeber wird daher erneut dringend appelliert, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um den Beschäftigten Homeoffice zu ermöglichen“, heißt es vonseiten der Staatsregierung. Anträgen von Beschäftigten des Freistaats Bayern auf Homeoffice soll grundsätzlich entsprochen werden.
Bildquelle: pixabay.com |

Fragen oder Anregungen?

Sie haben Fragen oder möchten direkt mit uns in Kontakt treten? Gerne rufen wir Sie zurück! Füllen Sie hierzu einfach unser Kontaktformular aus und wir setzen uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung.
Vielen Dank für Ihre E-Mail. Wir versuchen Ihre Anfrage so schnell wie möglich zu beantworten. Haben Sie bitte Verständnis dafür, wenn wir es dennoch einmal nicht so schnell schaffen.

filterVERLAG | Regensburger Nachrichten
    section_breadcrumbs
    footer