Wie feiert Regensburg Ostern?

Es gibt jede Menge Traditionen zum wichtigsten christlichen Fest. Osterbräuche haben dabei ihren Ursprung entweder in der christlichen und/ oder heidnischen Tradition.Vielen Menschen ist Brauchtum wichtig, sie pflegen ihre bekannten Rituale bis heute. Aus diesem Grund haben wir uns in der Regensburger Altstadt umgehört, wie hierzulande das Osterfest gefeiert wird. 


Kerstin, 28 Jahre:
Als Religionslehrerin ist Kerstin sehr christlich und mit dem religiösen Inhalt des Osterfestes vertraut. Im Interview verriet uns die 28-Jährige außerdem, dass Traditionen seit Klein auf ihr Leben prägen. Sie wurde religiös erzogen und möchte deshalb auch im Erwachsenenalter die altbekannten Traditionen weiterleben lassen. "Am Karfreitag gibt es bei uns das traditionelle Fischgrillen, am Ostersonntag ein leckeres und ausgiebiges Osterfrühstück mit allem was dazu gehört: Osterbrot, Osterschinken, geweihten Eiern, Äpfeln und natürlich Kree. Ostern ist für mich außerdem ein Familienfest, da verbringe ich meine freie Zeit am liebsten im Familienkreis", so die 28-jährige Regensburgerin.


39-jährige Regensburgerin:
Viele Regensburger nutzen die Feiertage auch um ihre Familie und Freunde in der Heimat zu besuchen. So auch eine 39-jährige Frau, die über das Osterwochenende ihre Eltern im Allgäu besuchen möchte. "Mir ist es wichtig, endlich mal wieder meine Liebsten zu sehen. Vielleicht machen wir auch einen Osterspaziergang. In jeden Fall freue ich mich darauf, endlich Zeit zu haben, um es sich so richtig gemütlich zu machen", so die Wahl-Regensburgerin. Nach ihrem liebsten Brauch zu Ostern, nannte sie uns: "Käsespätzle essen am Karfreitag.". Ansonsten pflegt sie aber keine weiteren Traditionen zu diesem Fest.

Matthias, 31 Jahre:
"Schön an Ostern finde ich immer unseren Gang zum Osterfeuer. Nach dem Gottesdienst versammeln sich alle um das große Feuer vor dem Pfarrhaus und werden ganz nachdenklich. Die Stimmung ist aber nicht traurig, sondern voller Leben", so der 31-jährige Matthias im Gespräch mit uns. Das Licht, dass als Zeichen des Lebens gedeutet wird, spielt an Ostern in vielen Familien eine wichtige Rolle. Häufig schmücken auch selbstgebastelte Osterkerzen den Tisch.  Im Osterlicht vereinigen sich im Übrigen sowohl jüdische, griechische, römische als auch christliche Lichttraditionen.

Ramona, 25 Jahre:
Die aufgeschlossene Ramona muss in der Nacht von Samstag auf Sonntag zunächst arbeiten. Am Ostersonntag geht sie dann um halb sechs Uhr morgens in die Kirche zum Gottesdienst.  Anschließend gibt es im Familienkreis - ebenfalls wie bei Kerstin - ein opulentes Osterfrühstück mit den zuvor geweihten Lebensmitteln. "Bei uns auf den Tisch kommen dann bunte Ostereier und ein mächtiger Osterschinken. Das selbstgebackene Osterlamm darf natürlich auch nicht fehlen," so die 25- Jährige. Später geht es bei Ramona zum Mittagsessen zur Oma. Dort wird sie mit ihrer ganzen Familie gemütlich den restlichen Tag verbringen und relaxen. Auch Ramona findet: "Traditionen wie an Ostern sind mir sehr wichtig. Sie gehören irgendwie dazu."

Es scheint als legen (Oster-)Bräuche vielen Regensburgern am Herzen. Doch wissen sie auch, warum wir Ostern feiern? Und was hat es mit Karfreitag auf sich? Überraschenderweise konnten uns nahezu alle Befragten, den christlichen Ursprung des Osterfestes erläutern. Viele religiöse, aber teilweise auch nicht gläubige Passanten gaben uns richtige Antworten auf diese Fragen. Und für alle denen der Ursprung der Feiertage unbekannt ist, hier die Auflösung: An Ostern gedenken Christen  an den Tod und die Auferstehung von Jesus Christus. Der Name "Ostern" allerdings hat keinen religiösen Kern. Er könnte sich von der germanischen Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin Ostara ableiten.
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