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In ganz Europa leben Straßentiere zu tausenden auf den Straßen, werden gejagt, misshandelt und auch getötet. Doch Tiere - egal ob Streuner oder Haustier - müssen geschützt werden! Die Bürgerinitiative Aktion Fair Play veranstaltet deshalb am 29. Juni von 12 bis 19 Uhr eine Aufklärungskampagne für Straßentiere in Europa.

Hundefänger machen tagtäglich Jagd auf Streuner. Teilweise werden sogar "Kopfgelder" ausgesetzt. Unvorstellbar, aber Realität. Auch die EU macht auf ihre Mitglieds- und beitrittswilligen Länder Druck Straßentiere aus den Straßenbildern zu "entfernen".Doch wir brauchen gar nicht über die Landesgrenzen hinaus schauen. Auch in Deutschland gibt es dieses Problem: Abgemagerte, kranke Katzen, die herrenlos in Städten umher streunen.Was viele aus dem Ausland kennen, ist längst auch in Deutschland Realität. Zwar gibt es keine genauen Zahlen, aber nach Schätzungen von Tierschutzorganisationen geht die Zahl der frei lebenden deutschen Katzen in die Millionen. Der Grund für die massenhafte Explosion der Straßenkatzen liegt oft bei sorglosen Haltern, die nicht kastrieren lassen.

Um die Gesellschaft auf das Problem aufmerksam zu machen und Menschen davon zu überzeugen, statt ein Tier zu kaufen, eines aus dem örtlichen Tierheim oder ein Straßentier aus dem Ausland zu adoptieren veranstaltet das Aktion Fair Play-Team Regensburg eine große Aufklärungsaktion. Am 29. Juni erhalten Sie auf dem Neupfarrplatz Informationen zu dieser Thematik, ebenso ist für das leibliche Wohl gesorgt. Es werden Kuchen, Salate, selbstgemachter Eistee, Tee, Kaffee & Co. zugunsten verschiedener Vereine verkauft. Auch verschiedene Musikeinlagen von der Band Mas Pui sorgen für eine angenehme Stimmung.


Doch wer steckt hinter der Aktion Fair Play? Wir fragten nach...
Wir sind eine Vielzahl von Menschen, die durch die grausamen Ereignisse in der Ukraine, im Vorfeld der EM 2012, zusammengefunden haben. Eine Bürgerbewegung ohne Vereins, - oder Institutsionszugehörigkeit. Durch das hohe Maß an Beteiligung, konnten deutschlandweit regionale Stadtgruppen gebildet werden, die einzeln aber auch bei Aktionen weltweit mit ähnlichen Gruppen zusammen arbeiten. Wir organisieren Mahnwachen, Veranstaltungen und Demos - um Leute über die schlimmen Geschehnisse zu informieren und Druck aufzubauen, damit solche Grausamkeiten gestoppt werden.

Zur Zeit gibt es Stadtgruppen zum Beispiel im Rhein/Main-Gebiet, in Berlin, Nürnberg, Dortmund, Münster, Hannover, Essen, Stuttgart, Augsburg, Bremen, Chemnitz, Kiel, Hamburg, Göppingen, Köln, Frankfurt, Dresden, Tübingen, Lemgo, Mönchengladbach, Saarbrücken, Karlsruhe, Hof, Kassel und Fulda. Und es werden immer mehr ...

Einige AFP-Gruppen setzen sich mittlerweile auch in anderen Tierschutzbereichen ein, wie Massentierhaltung, Zoo- und Zirkustiere, Wildtiere, Tierversuche oder Zoophilie/Sodomie. Entweder selbst oder als Unterstützung bei Veranstaltungen anderer Tierschutzorganisationen.

Wir sind alles normale Menschen, die die derzeitige Situation für Tier und letztendlich auch für den Menschen so nicht mehr hinnehmen wollen.

Und was soll erreicht werden?
Einen humanen Umgang mit Straßentieren, im In- und Ausland, d.h. keine Tötungen mehr, weder für gesellschaftliche Anlässe, noch aus anderen Gründen.
? Populationskontrolle per "Neuter and Release", das bedeutet, dass die Tiere eingefangen, kastriert und dann wieder an ihrem angestammten Platz freigelassen werden.
? Bau von Tierheimen vor Ort; Entlastung der Tierheime in Deutschland.
? Vermittlung der Straßentiere durch seriöse, geprüfte Tierschutzvereine.
? Verstärkte Kontrollen im Ausland durch Tierschutzvereine.
? Verstärkte Kontrollen des Tierschutzgesetzes im Inland.
? Verschärfung des Deutschen Tierschutzgesetzes:

§ 90a, BGB "Ein Tier ist keine Sache, aber wie eine solche zu behandeln, solange nichts anderes vorgegeben ist." Dies ist ein Widerspruch in sich. Ein Tier ist keine Sache und demnach auch nicht wie eine zu behandeln. Klare Gesetze im Umgang mit Tieren sind nötig. Mit einem schärferen, kontrollstarkem Tierschutzgesetz könnte Deutschland der Vorreiter für andere Länder sein.

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