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Am ersten Mai gibt es nicht nur meterhohe, traditionelle Maibäume in den Dörfern und Städten zu sehen. Es gibt auch weitere, fast vergessene Bräuche, wie die Liebesmaien. Wer der Angebeteten seine Liebe beweisen will, der stellt in der Nacht zum ersten Mai ein buntgeschmücktes Bäumchen vor die Tür oder auf das Dach.

In Bayern ist es am 1. Mai ein bekanntes Bild: Neben dem traditionellen Dorf-Maibaum schmücken weitere kleine Maibäume Dächer oder Türen in der Nachbarschaft. Diese werden von jungen Männern am Zuhause ihrer Freundin beziehungsweise ihrer Angebeteten angebracht, um ihr Zuneigung auszudrücken. Bei den Bäumen handelt es sich meist um junge Birken, die bunt geschmückt oder mit einer Widmung versehen werden.

Doch für die Jungs ist nach dem Aufstellen Vorsicht geboten: Zum Brauch gehört auch das Stehlen des Liebesbeweises. Er sollte also sicher befestigt werden, um es der Konkurrenz oder Neidern schwer zu machen, ihn durch den ihren auszutauschen oder ihn schlicht und einfach zu entfernen. Dieses Brauchtum ist üblicherweise bis zum ersten Hahnenschrei am Morgen möglich.

Auch bei der Auswahl des Baums kann man ganz schön daneben greifen: eine Tanne beispielsweise steht nicht als Liebesbeweis sondern vielmehr als Zeichen der Rüge für das Verhalten der jungen Frau.
Bildquelle: pixelio.de | im99x46

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