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In der Ausstellung und den Vorträgen an der OTH in Regensburg zeigen unter anderem tschechische Architekten die Tradition der tschechischen Architektur. In der Fakultät Architektur werden in den nächsten Wochen die Vorträge stattfinden.

Pavel Zve?ina ist Professor für Gestalten, Darstellen und Entwerfen an der Fakultät für Architektur an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg. Das Tschechische Zentrum München ist eine Mittlerorganisation des tschechischen Außenministeriums. Mit Veranstaltungen aus dem Bereich Kultur, Kunst und Wissenschaft präsentiert es seit mehr als dreizehn Jahren die Tschechische Republik im süddeutschen Raum.

Prag war in den 1920er Jahren ein Zentrum funktionalistischer Architektur. Eine ganze Generation junger Architekten machte die Stadt zu einem architektonischen Labor, dessen Bedeutung weit über die tschechoslowakischen Grenzen hinausreichte. Zeitgenössische Prager Bauwerke sind in ihrem nüchtern-puristischem Stil ebenso von diesem Erbe beeinflusst.
 
Die Vernissage am 1.April startet um 21 Uhr. Die Ausstellung Prager Funktionalismus stellt Perlen moderner Architektur aus der Zwischenkriegszeit und von heute in der Fakultät für Architektur der OTH Regensburg vor. Eröffnet wird die Ausstellung mit einem Einführungsvortrag des Architekturhistorikers und Ausstellungsautoren Zden?k Luke? (in engl. Sprache). In der sich anschließenden Vortragsreihe (8./9./15.4., jeweils 18 Uhr) stellen führende tschechische Architekten neue Architekturpositionen vor.

Zu den vorgestellten Bauwerken gehören u. a. das Haus Müller von Adolf Loos, das Gebäude des Künstlervereins Mánes von Otakar Novotný oder die katholische Kirche des Hl. Wenzels von Josef Go?ár. Die Architektur der Gegenwart wird z. B. durch das DOX: Zentrum für zeitgenössische Kunst (Ivan Kroupa), das Gebäude Palác Euro (DaM), das Muzo Center (Stanislav Fiala, D3a) oder den puristischen U-Bahnhof Kolbenova (DUM architekti) präsentiert.
Mit Roman Brychta und Ond?ej Hofmeister des erst 2002 gegründeten Ateliers Projektil (www.projektil.cz) stellen sich am 8. April Vertreter der jungen Architekturszene Tschechiens vor, die für ihre minimalistische, frische Architektur bereits einige Preise erhalten haben, so u. a. den Hauptpreis Grand prix der Architekten 2009 für den Neubau der wissenschaftlichen Bibliothek in Hradec Králové oder den Hauptpreis Grand prix der Architekten 2010 für die Nationale technische Bibliothek in Prag. Der Vortrag findet in englischer und tschechischer Sprache statt. Der tschechische Teil wird ins Deutsche gedolmetscht.

Das 1996 gegründete MCA-Atelier (www.mca-atelier.com) wird in Regensburg am 9. April durch ihre Gründer Miroslav Cikán und Pavla Melková präsentiert. Das Atelier hat sich einen Namen gemacht mit Neubauten und der Rekonstruktion historischer Stadtumgebung und ist parallel aktiv im Bereich der Forschung und Bildung. Es ist Träger des Grand prix der Architekten 2012 und wurde für den European Union Prize for Contempo-rary Architecture ? Mies van der Rohe Award 2013 nominiert. Der Vortrag findet in deutscher Sprache statt.

Am 15. April referiert in Regensburg Ivan Kroupa, der zu den herausragendsten tschechischen Architekten und Designern der Gegenwart gehört. Er kann auf Arbeitserfahrungen in London, Barcelona und Paris zurückblicken und erhielt 1993 ein Stipendium der Akademie Schloss Solitude Stuttgart. 1997 gründete er sein eigenes Atelier "Ivan Kroupa Architekten" (www.ivankroupa.cz). Für seine Arbeit erhielt er Dutzende Preise im In- und Ausland, u. a. mehrmals den Grand prix der tschechischen Architekten, ferner ist er Preisträger des Berliner Kunstpreis "Förderungspreis Baukunst". Eines seiner bekanntesten Prager Bauten, das auch in der Ausstellung gezeigt wird, ist das Zentrum für zeitgenössische Kunst DOX. Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.

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Bild: www.oth-regensburg.de
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