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Vom 6. bis zum 12. November ging das Regensburger QUEER-Streifen Filmfestival in seine dritte Edition. Auf dem Programm standen Dokumentar- und Spielfilme, sowie drei Kurzfilmprogramme, mit jeweils schwuler, lesbischer und transsexueller Thematik im Mittelpunkt. Unterschiedliche Alters- und Lebensphasen queerer (=nicht-heterosexueller) Menschen zogen eine durchgehende Linie durch alle Programme, sowie auch einer Lesung der Schreibwerkstatt Salamander.

In Vertretung von Schirmherrn Oberbürgermeister Joachim Wolbergs eröffnete Norbert Hartl (SPD) das Festival, im Anschluss ermöglichte der türkische Film "My Child" spannende Einsichten über engagierte Eltern von homo- und transsexuellen Kindern und deren Einsatz für die Gesellschaft. Am Samstagabend fand die aus allen Nähten platzende Flimmerkastenfete statt; Musik von DJ Ennio Stjröng (Pop Perlen Picken, Filmbühne) und Visuals der Internationalen Kurzfilmwoche sorgten für eine außergewöhnliche Feieratmosphäre. Regen Zuspruch fand auch die literarische Auseinandersetzung mit dem Thema "queer". Autorinnen und Autoren der Schreibwerkstatt Salamander präsentierten ihre Texte und Geschichten zum Thema. Den Festival-Abschluss am Mittwoch markierte ein ganz besonderes Highlight: Regisseur Tim Lienhard stellte sein Doku-Märchen "One Zero One" vor und stand nach dem Film Rede und Antwort in angeregter Diskussion.

Zum ersten Mal wurden auch zwei Publikumspreise verliehen. Alle Besucher wurden mit Stimmzetteln ausgestattet und bestimmten so die Gewinner "The Way He Looks", der bereits den Teddy-Award der Berlinale gewann, und der Kurzfilm "The Last Farewell" aus Schweden. Den mit 500 Euro dotierten Kurzfilmpreis der Jury erhielt die britische Produktion "Brace", gelobt für gute Schauspieler, unerwartete Wendungen in der Handlung und die gleichzeitige Thematisierung von Homo- und Transsexualität.

Mit (insgesamt) rund 500 Besucherinnen und Besuchernkonnten die QUEER-Streifen heuer an den letztjährigen Erfolg anknüpfen und sogar noch etwas steigern. Das Festival wird ehrenamtlich organisiert und finanziert sich überwiegend durch Filmpatenschaften Regensburger Betriebe. Sie sichern hoffentlich auch die 4. QUEER-Streifen 2015.

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Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

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