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Ein jubelndes Publikum, das es schon während der Vorstellung nicht mehr auf seinen Sitzen hält. Beim „Sommernachtsalbtraum auf St. Emmeram“ singt, klatscht und rockt das Premieren-Publikum mit voller Begeisterung mit. Darsteller und Musiker liefern sich einen Schlagabtausch an mitreißenden Hits, bayerischem Humor und Horror zum Schmunzeln.

„In Regensburg wandeln Untote“ verkündet TVA-Moderator Martin Gottschalk in einer live-Schaltung ins Velodrom Regensburg, in dem gerade die erste Folge der fürstlichen Talkshow „Durchlaucht TV“ aufgezeichnet wird. Kann man dieser Meldung glauben? Soll man sie ernst nehmen? Nein, findet die Gastgeberin Fürstin Viktoria (gespielt von Linda Foerster) und macht munter mit ihrem Programm weiter. Die Talkgäste sind ein bunter Mix aus Persönlichkeiten der Stadt und Viktorias privatem Umfeld. Neben Viktorias Tochter (Andine Pfrepper) und dem Gärtner auf St. Emmeram (Thomas Birnstiel) begrüßt die Fürstin den Kunstkenner Dr. Schlicht (Sebastian Ganzert) und einen arbeitslosen Bischof (Michael Haake), der stark an einen durch die Medien gegangenen Tebartz van Elst erinnert. Aber wie heißt es so schön im Programmheft: „Alles frei erfunden, Ähnlichkeiten mit lebenden Personen unvermeidbar.“ Getreu diesem Motto verläuft die Inszenierung natürlich nicht ohne zahlreiche Spitzen auf die Gastgeberin, ihre Talkgäste und die Stadt.

Was niemand außer dem Publikum im Velodrom sieht: In den Werbepausen zeigen die Darsteller ihr wahres Gesicht. Fürstin Viktoria will sich von der Sängerin Antonella Sardini (Steffi Denk) nicht die Show stehlen lassen und schmeißt diese kurzerhand aus dem Programm. Nicht aber, bevor sie noch ein paar Songs schmettern kann und damit das Publikum begeistert. Für musikalische Unterhaltung in Durchlaucht TV sorgt neben ihr auch der Sänger Prinz (Markus Engelstädter).

Immer wieder wird die Talkshow jedoch von neuen Eilmeldungen aus dem TVA-Studio unterbrochen. Bis es dann passiert: Ein untoter Domspatz bricht aus dem Bühnenboden heraus und greift die Gäste von Durchlaucht TV an. Was macht man nun mit ihm? Der Regisseur (Jakob Keller) ruft auf, sich des Zombies zu entledigen, doch der Bischof greift ein. Immerhin stünde auch ein untoter Domspatz immer noch unter dem Schutz der katholischen Kirche!

Während im Studio noch eifrig über das Virus H5Z1 diskutiert wird, das für den Zombie-Ausbruch in Regensburg verantwortlich ist, tritt plötzlich Viktorias Sohn Bertl (Sebastian Ganzert) blutüberströmt auf die Bühne. Geschockt berichtet er, wie sein KFZ-Mechaniker Opfer eines Zombie Angriffs wurde. Mittlerweile ist das Sondereinsatzkommando mit Maschinengewehren eingetroffen und auch Fürstin Viktoria möchte nun endlich selbst einen „Zombie erschießen“.



Die Lage ist nun so angespannt, dass sich OB Joachim Wolbergs in einer Schaltung aus dem Rathaus an die Bürger wendet. Er spricht von der schlimmsten Katastrophe, die Regensburg je gesehen hat. Die Situation sei „noch schlimmer als vor drei Jahren im Winter!“, warnt der OB. Er ruft die Bürger daher dazu auf, sich schleunigst auf eigene Faust ins Auffanglager nach Kelheim zu begeben. Für ihren Weg wünscht er ihnen viel Erfolg.

Wird Regensburg die Zombie-Apokalypse überstehen? Werden sich die Fürstin und ihre Talkgäste aus dem Studio retten können? Wer das wissen möchte, hat noch bis April Gelegenheit, sich den „Sommernachtsalbtraum auf St. Emmeram“ im Theater Regensburg anzusehen.

Weitere Infos und Spielzeiten finden Sie auf: www.theater-regensburg.de



Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | Jochen Quast
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