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Ein besonderer Ohrenschmaus wartet am Mittwoch, 22. Mai auf die Besucher des Regensburger Doms St. Peter. Die jungen Organisten der Generation U-20, Ludwig Orel, Simon Rager und Christoph Preiß, spielen um 20 Uhr bringen Werke unter anderem von Johann Sebastian Bach, César Franck und Max Reger zum Besten. Mit jungen Organisten startet die diesjährige Reihe der Orgelkonzerte im Regensburger Dom St. Peter.

Die drei jungen Organisten studieren an der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik in Regensburg und sind mehrfach ausgezeichnete Preisträger des Wettbewerbs Jugend musiziert.

Ludwig Orel (* 2001) aus Herzogenaurach war bereits mit zwölf Jahren Organist in der Diözese Bamberg. 2015 erreichte er beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Hamburg einen ersten Platz und wurde im selben Jahr mit dem Kulturförderpreis der Stadt Herzogenaurach ausgezeichnet. Seit Oktober 2015 ist Orel Jungstudent an der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik in Regensburg (HfKM). Er hat sich für seinen Auftritt bei den Domorgel-Konzerten für ein reines Bach-Programm entschieden: den 3. Satz der Triosonate C-Dur, BWV 528, den Choral „Wenn wir in höchsten Nöten sein“ aus dem Orgelbüchlein sowie Fantasie und Fuge g-Moll, BWV 542, die in ihrer freien Anlage und großen Bewegtheit schon fast an eine ekstatische Improvisation erinnert.

Simon Rager (* 2000) aus Alteglofsheim erhielt ersten Instrumentalunterricht mit vier Jahren im Fach Akkordeon. Der junge Musiker ist seit 2014 Jungstudent an der HfKM und macht derzeit sein Abitur am Domgymnasium. Im Wettbewerb „Jugend musiziert“ gewann er zwei Bundespreise als Organist. Er erhielt 2017 einen Sonderpreis in der bundesweiten Ausschreibung WESPE im Fach Orgelimprovisation. Im Wintersemester 2019/2020 nimmt er das Studium der Kirchenmusik auf. „Ich habe den Choral a-Moll von César Franck (1822–1890) ausgewählt, weil das Musik ist, die als Aufführungsraum eine französische Kathedrale verlangt. Gleiches gilt für die Toccata h-Moll von Eugène Gigout (1844–1925), ein äußerst beliebtes Konzertstück der Spätromantik, das seine Wirkmacht im Regensburger Dom voll entfalten kann, wo Raum und Instrument eine optimale Interpretation erlauben.“

Der letzte im Bunde, Christoph Preiß, studiert seit 2011 bei Franz Hummel Klavier. Im selben Jahr nahm er ein Jungstudium an der HfKM auf. Neben seiner Konzerttätigkeit als Solopianist errang Preiß zwei erste Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ im Fach Orgel. Porträts in Sendungen des BR, WDR und ZDF dokumentieren seine künstlerische Originalität ebenso wie drei Solo-CDs am Klavier, die von der Fachpresse begeistert aufgenommen wurden. 2018 wurde Preiß als erster Solokünstler mit dem Jugendkulturpreis des Landkreises Regensburg sowie mit dem Musikpreis der Stadt Regensburg ausgezeichnet. Er ist seit vielen Jahren Organist in seinem Heimatort Tegernheim. „Ich beginne mit Johann Sebastian Bachs (1685–1750) selten gespieltem und völlig unkonventionell angelegtem Choralvorspiel „Ein feste Burg ist unser Gott“, BWV 720. Dem gegenüber stelle ich Max Regers (1873-1916) Choralfantasie „Ein’ feste Burg ist unser Gott“ op. 27, ein opulentes Werk der Spätromantik, das barocke Elemente einfließen lässt und in einem scheinbar nicht enden wollenden Ritardando die majestätische Pracht der Akkorde zur Vollendung bringt.“

Das Konzert beginnt um 20 Uhr.
Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | Josh Applegate

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