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Bereits 10.000 Besucher tauchten seit der Ausstellungseröffnung Ende Mai in die Geschichte ein, die den Regensburger Dom zum Wahrzeichen der Stadt gemacht hat. Kaum noch vorstellbar, dass er gut 350 Jahre lang keine Turmspitzen hatte. „Zwei Türme für den König“ im Museum St. Ulrich direkt neben der Kathedrale St. Peter zeigt die eindrucksvolle Idee der Domvollendung.

In Gemälden, Skulpturen, Graphiken und Fotografien lädt die Schau auf die Dombaustelle des 19. Jahrhunderts ein. Es ist eine Begegnung mit König Ludwig I. von Bayern, für den der gotische Bau mit himmelsstrebenden Spitzen ein Denkmal „Teutscher Eintracht“ werden sollte. Außerdem trifft man auf Bischof Ignatius von Senestrey, der zu höheren Ehre Gottes die Fertigstellung der 105 Meter hohen Türme mit aller Kraft förderte, des Weiterein auf ehrgeizige Dombaumeister und findige Steinmetze, auf steinerne Heilige und auf splitternde Wasserspeier. Werke von Photographen und Malern zeigen den heutigen künstlerischen Blick auf die Kathedrale, deren Spitzen vor genau 150 Jahren mit dem letzten Stein bekrönt wurden.


Noch bis zum 29. September ist die Ausstellung in St. Ulrich, eine der frühesten gotischen Kirchen Deutschlands, geöffnet: Montag bis Samstag von 11 bis 17 Uhr, am Donnerstag bis 19 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 12 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die nächste Führung wird am Donnerstag, 11. Juli, um 17.30 Uhr angeboten, Treffpunkt ist am Infozentrum Domplatz 5.
Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | Kunstsammlungen des Bistums Regensburg

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