Regensburg: Bayerische Landesaustellung eröffnet


Mit einem feierlichen Festakt eröffnete der bayerische Ministerpräsident Markus Söder am Donnerstag im Haus der Bayerischen Geschichte am Donaumarkt in Regensburg die Bayerische Landesausstellung „100 Schätze aus 1000 Jahren“. Die Landesausstellung führt die Besucher zurück in die fernere Vergangenheit vom 6. Jahrhundert bis in die Zeit um 1800.

Ministerpräsident Markus Söder lobte Bayern bei der Eröffnung als „riesige Schatzkammer“: „Die neue Landesausstellung zeigt diese Vielfalt unseres Freistaats. 100 Exponate machen 1000 Jahre bayerische Geschichte wie im Zeitraffer lebendig. Das Haus der Bayerischen Geschichte ist ein einmaliger Erlebnisort unserer Heimat und Identität."

Die Landesausstellung führt die Besucher zurück in die fernere Vergangenheit vom 6. Jahrhundert bis in die Zeit um 1800. Damit schließt sie an die Dauerausstellung „Wie Bayern Freistaat wurde und was ihn so besonders macht“ an, die die Geschichte des modernen Bayern von 1800 bis in die Gegenwart erzählt.

Die ausgewählten Objekte erzählen ihre eigenen Geschichten und ermöglichen aufregende Blicke in frühere Epochen. Der Bogen wird dabei von goldglänzenden Schätzen und einmaligen Kunstwerken bis hin zum Alltagsobjekt gespannt, das vieles über die damalige Lebenswirklichkeit aussagt.

Bayerische Geschichte in ganzer zeitlicher Dimension

Für Direktor Richard Loibl erfüllt die Eröffnung der Bayerischen Landesausstellung einen alten Traum: „Die bayerische Geschichte in ihrer ganzen zeitlichen Dimension vom frühen Mittelalter bis heute in einem Museum zu zeigen, ist ein alter Wunsch der bayerischen Historikerinnen und Historiker. Er erfüllt sich jetzt, weil die Landesausstellung unmittelbar an die Dauerausstellung anschließt und die Zeit von 500 bis 2000 erlebbar macht.“

In zehn Abteilungen, die den zeitlichen Bogen vom Früh- und Hochmittelalter bis in die Zeit der Französischen Revolution schlagen, werden seltene und einmalige Schaustücke präsentiert. Sie zeugen von großen Erfindungen und mysteriösen Verbrechen, sie berichten von Kaisern und Herzögen, Luxus und Pracht, künstlerischen Leistungen und wissenschaftlichen Errungenschaften.

Zehn biografische Skizzen

Ergänzt wird die 100-Objekte-Schau durch zehn medial inszenierte biografische Skizzen von Menschen aus den jeweiligen Epochen. Sie bilden gleichsam die Gesichter ihrer Zeit: Bajuwarin, Tempelritter, jüdische Ärztin, Täuferin, Kaufmann, Söldner, Nachtwächter, Bauerntochter, Spiegelbeleger und Dorfgeistlicher begleiten die Besucher in die Vergangenheit und schildern über ihre Biografie und aus ihrer persönlichen Sicht den Lauf der Welt.
Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | © Haus der Bayerischen Geschichte | Foto: www.altrofoto.de



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Quelle: www.regensburger-nachrichten.de


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