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Am 8. März endet die Bayerische Landesausstellung im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg. Der Schatz aus dem schwedischen Königshaus kann nur noch wenige Tage besichtigt werden, bevor er nach Stockholm zurückkehrt.

Blicken wir zunächst zurück, genauer gesagt in das Jahr 1632. Der Dreißigjährige Krieg tobte und hatte auch das heutige Bayern fest im Griff. Von Norden zogen die protestantischen Heere der Schweden unter ihrem legendären König Gustav Adolf gegen das katholische Kurbayern. Die Furcht war groß. Doch nicht überall: einige protestantische Territorien begrüßten die Schweden als Befreier. So auch die Freie Reichsstadt Nürnberg, die mit den Schweden ein Militärbündnis geschlossen hatte.

An der Pegnitz wurde Gustav Adolf am 31. März des Jahres 1632 euphorisch empfangen und der Rat der Stadt ließ es sich nicht nehmen, ein ganz besonderes Geschenk zur Begrüßung zu überreichen: Einen prunkvollen goldenen Pokal, der einen vom antiken Helden Herkules getragenen und von der Ruhmesgöttin Fama gekrönten Erdglobus darstellt. Gefertigt worden war dieses Wunderwerk vom berühmten Nürnberger Goldschmied Christoph Jamnitzer.

Bis heute befindet sich das kostbare Geschenk in den Kunstsammlungen des schwedischen Königshauses in Stockholm. Der Pokal ist eines von hundert ausgewählten Exponaten der Bayerischen Landesausstellung „Hundert Schätze aus tausend Jahren“, nur noch bis 8. März 2020 im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg zu sehen.
Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | filterVERLAG; © The Royal Court, Sweden/photo Sven Nilsson

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