section_topline
Redaktions-Hotline: +49 (0)941 59 56 08-0
section_mobile_logo_top
section_header
section_navigation
section_breadcrumbs
section_component

Zwei junge Regensburger haben beim Jugendfotopreis Oberfpalz 2020 gewonnen. Die besten Bilder von jungen Oberpfälzer Fotografen zwischen 14 und 26 Jahren zum Thema „Veränderung“ wurden in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie in einer Online-Preisverleihung ausgezeichnet. Einer von beiden Gewinnern gedachte mit seinem Foto der Sprengung des Wirsing-Turms.

zwei regensburger gewinnen jugendfotopreise 2020 full1Am Samstag wurden die Jugendfotopreise Oberpfalz verliehen. In diesem Jahr stand alles ganz im Zeichen von „Veränderung“. Maximilian Häring belegte in der Alterskategorie 22 bis 26 Jahre mit seinem Bild „Zölibat“ den zweiten Platz. Ebenfalls in der Alterskategorie 22-26 Jahre konnte Andreas Staufer die Jury mit seiner Bilderreihe „Nur vier Sekunden: 16:000 Tonnen Schutt und Erinnerung“ überzeugen und den 3. Platz belegen.


Kritik am Zölibat der Kirche


Jugendfotopreisträger Maximilian Häring kritisiert mit seinem gleichnamigen Bild den Zölibat in derKirche. Er wirft die Frage auf, welche Folgen der Zölibat haben kann und sucht dabei die Provokation.Jurymitglied Alexander Feig, Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photografie, würdigt das Bild als„gelungenes und überraschendes Experiment“. In Anlehnung an Roy Lichtenstein hätte MaximilianHäring nach einer eigenen Bildsprache gesucht, die er technisch, fotografisch und künstlerisch gutumsetzt. Durch das Kostüm würde eine Szenerie geschaffen, deren Bildbotschaft durch Fotografieund Denkblase vermittelt wird. 

In Erinnerung an den Wirsing-Turm

Der Nachwuchsfotograf Andreas Staufer zeigt eine andere Sicht auf das Thema „Veränderung“. Erdokumentiert in seiner Bilderreihe die Sprengung des Wirsings-Turms am Keppler-Areal inRegensburg. Jurymitglied Florian Birkenseer, selbst Fotograf und Filmemacher, lobt dieseHerangehensweise: „‚Nur vier Sekunden‘ – so lange dauerte die Sprengung des Wirsing-Turms amKeppler-Areal in Regensburg. Vier Sekunden, in denen ein Monument wie ein Kartenhaus in sichzusammenfällt. Andreas hat seinen Standort gut gewählt, den Betonklotz aus verschiedenenRichtungen fotografiert. Die Kontraste sind stimmig und nehmen den Betrachter in der Ich-Perspektive mit. Mittendrin und live dabei, genau wie die Menschen, die das Geschehen mitverfolgen.” 

zwei regensburger gewinnen jugendfotopreise 2020 full2Die Verleihung der Preise fand im Internet statt

Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Verleihung der Preise nicht im W1-Zentrum für junge Kultur statt, sondern online. Der Wettbewerb startete im Januar 2020 und suchte Fotografien vonJugendlichen, die sich mit dem Thema „Veränderung“ befassen. „Das Thema Veränderung istaktueller denn je, da gerade wegen der Corona-Pandemie sehr große, umwälzende Veränderungenin unserem Leben stattfinden“, stellte Philipp Seitz, Vorsitzender des Bezirksjugendrings Oberpfalzund Veranstalter fest.

Insgesamt wurden über 80 Fotografien eingereicht. Teilnehmen konnten alle Jugendlichen zwischen 14 und 26 Jahren, die in der Oberpfalz wohnen. Professionell oder kommerziell arbeitendeFotografen waren ausgeschlossen.
Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | Pixabay; Maximilian Häring; Andreas Staufer
Werbung
Bayern spielt - Kultur in allen Facetten

Fragen oder Anregungen?

Sie haben Fragen oder möchten direkt mit uns in Kontakt treten? Gerne rufen wir Sie zurück! Füllen Sie hierzu einfach unser Kontaktformular aus und wir setzen uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung.
Vielen Dank für Ihre E-Mail. Wir versuchen Ihre Anfrage so schnell wie möglich zu beantworten. Haben Sie bitte Verständnis dafür, wenn wir es dennoch einmal nicht so schnell schaffen.

filterVERLAG | Regensburger Nachrichten
    section_breadcrumbs
    footer