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Nach dem Auftakt am 17. Juli mit bayerischen Musikern stellt der zweite Jazzfest Friday an diesem Freitag im Degginger zwei Bandleader der Kölner Szene vor. Wandlungsfähigkeit und Teamgeist werden bei ihnen großgeschrieben.

Ob solo oder in der Band, ob als Leader oder Sideman – die Musiker beweisen Gemeinschaftssinn und zeigen, dass gegenseitige Rücksichtnahme die Ausdrucksfreiheit nicht beschränkt, wenn genügend positive Energie und Kreativität im Spiel sind.

Pianist Lars Duppler offenbart im Solospiel Tiefe und enorme Konzentration. Seine Musik hat viel Raum zum Atmen und demonstriert eine bewusst perfektionierte und trotzdem unaufdringliche Ästhetik. Diese lässt mit abwechslungsreichem Klang einen Kosmos entstehen, der von der Spätromantik bis zum Jazz eines Paul Bley oder John Taylor reicht.

Im Anschluss beweist der deutsch‐isländische Pianist in seinem „New Trio“ an Fender Rhodes und Moog seine Wandlungsfähigkeit. Gemeinsam mit seinen kongenialen Mitmusikern – Saxophonist Denis Gäbel und Schlagzeuger Jens Düppe – gelingt es ihm, eine raumgreifende Energie zu entwickeln, die den Hörern Nähe zum Geschehen vermittelt, in der man gerne bedingungslos schwelgt.

In seinem John Cage gewidmeten Album „Dancing Beauty“ erzählt danach der Kölner Schlagzeuger Jens Düppe mit seiner Band eine große Geschichte – von neuen Horizonten, Neugierde und musikalischer Freiheit. Mit Frederik Köster an der Trompete, Lars Duppler am Flügel und Christian Ramond am Bass gestaltet er eine Entdeckertour mit heroischen Momenten, suchend‐träumerischen Klängen und von „tanzender Schönheit“.

Aus der Corona‐Isolation und Reduktion heraus wurde das darauffolgende Projekt geboren: Das absolute Zurückgeworfensein auf sich selbst mündete für Jens Düppe in einem Solo‐Konzept, in dem er simultan Schlagzeug, Klavier, Elektronik und auch Sprache benutzt, um allein einen „kompletten Klang“ entstehen zu lassen.

Weitere sechs Jazz Fridays folgen

Trotz des Verbots von Großveranstaltungen müssen Jazz-Begeisterte nicht auf ihre Lieblingsmusik verzichten. Nach dem 24. Juli findet noch an weiteren sechs Freitagen die Jazzfest Fridays statt. Jeder „Jazzfest Friday“-Abend beinhaltet in der Regel drei virtuelle Live-Konzerte von rund 60 Minuten Dauer. Die Streams werden 14 Tage vor der Ausstrahlung unter www.jazzfest-fridays.de angekündigt. Die Streaming-Konzerte sind dabei kein Ersatz, sondern vielmehr eine Ergänzung zum Bayerischen Jazzweekend.   
Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | Unsplash
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