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Vor rund zwei Monaten feierte das Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg einjähriges Bestehen. Die Besucherzahlen können sich seit seiner Eröffnung im Juni 2019 sehen lassen: 600.000 Gäste zählt das neue Museum bislang. 

Waren es am Tag der Wiedereröffnung am 19. Mai nach der Corona bedingten Schließzeit noch zaghafte 28 Besucher, so schauen in der Zwischenzeit an Spitzentagen wieder über 800 Museumsbesucher im Haus der Bayerischen Geschichte am Donaumarkt in Regensburg vorbei. Vom 13. März bis 18. Mai war das Haus geschlossen und überschreitet nun am Anfang der bayerischen Sommerferien für das Jahr 2020 die Schallmauer von 100.000. Insgesamt zählt das neue Museum seit seiner Eröffnung am 4. Juni 2019 somit 600.000 Gäste.   

Mit Familie Greil aus Runding ging es über die Marke 600.000 

Zuerst eine Donauschifffahrt zur Walhalla, dann ab ins Haus der Bayerischen Geschichte: So sah der Ausflugstag von Familie Greil aus dem Landkreis Cham am Mittwoch aus. Die Überraschung war groß, als Vater Marco an der Kasse als 100.000ster Besucher im Jahr 2020 und als 600.000ster seit der Eröffnung des Museums in Empfang genommen wurde. Marco Greil freute sich über den Zufall: „Es ist schön, dass ein Bayer hier überrascht worden ist als 600.000ster. Die Ausstellung hat uns super gefallen. Alleine wenn man schon hereinkommt und den Film sieht ‚Bayern vor 1800‘ und dann geht man in die Ausstellung, das ist ein Erlebnis.“   

Urlaub daheim – Angebote im Haus der Bayerischen Geschichte 

Das Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg bietet während der Sommerferien ein Urlaubsprogramm für die ganze Familie. So werden zwischen 27. Juli und 6. September 2020 die 75-minütigen Turnusführungen in der Dauerausstellung „Wie Bayern Freistaat wurde und was ihn so besonders macht“ häufiger angeboten. Diese offenen Führungen für alle finden täglich um 11 Uhr und um 14 Uhr statt, am Wochenende und an Feiertagen zusätzlich um 16 Uhr. Darüber hinaus können Familien bei der Tablet-Rallye mitmachen oder das Thema „Mobilität in Bayern“ museumspädagogisch erkunden.   

Mit dem Tablet durch die bayerische Geschichte 

Warum war 1818 das bayerische Königtum das modernste in Europa? Seit wann gehen Frauen in Bayern zur Wahl? Wie gelang zwei Familien die Flucht aus der DDR nach Bayern in einem selbstgebauten Heißluftballon? Diese und weitere Fragen und Rätsel begegnen den Besucherinnen und Besuchern bei der Tablet-Rallye. Anhand ausgewählter Objekte und Themen erhalten sie einen Überblick über die Geschichte des modernen Bayern und seinem Weg zur Demokratie. Die Teilnehmer können bei Speed-Quizzes, Drag- & Drop-Kombinationen und anderen Aufgaben Punkte sammeln und am Ende sogar Rallye-Sieger werden. Zu empfehlen ist dieses Programm für Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren.  

„Bahn frei und Schiff ahoi! Mit Vollgas durch Bayern“ – unter diesem Titel erkunden Familien die Entwicklung der Mobilität in Bayern. Sie lernen verschiedene Fortbewegungsmittel kennen, von der ersten Eisenbahn über das Hochrad bis zum Raketenflugzeug. Im Anschluss bauen sie ihr eigenes Verkehrsnetz und testen es mit Robotern. Empfohlen wird das Programm für Kinder von sechs bis zehn Jahren.
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