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Am Samstag, 16.03., feierte die "West Side Story" Premiere im Theater Regensburg. Das Musical von Leonard Bernstein befasst sich mit dem tragischen Stoff von "Romeo und Julia". Verständlich, dass die Besucherinnen und Besucher des Velodroms gespannt auf einen der Meilensteine des amerikanischen Musiktheaters waren.

Fragte man die Premierengäste nach ihrem Eindruck, erhielt man nach der Vorstellung meist einen Kommentar: "bunt". Und das war die Inszenierung auch. Ob neonfarbene Jogginganzüge, rosa Perücken oder pinke Ballettröcke ? die Bühne des Velodrom verwandelt sich in der "West Side Story" in ein Farbenmeer. Aber nicht nur Kostüme und Bühnenbild, die gesamte Inszenierung kommt wieder einmal sehr modern daher. Wie immer eine Frage des Geschmacks, aber überzeugen Sie sich doch einfach selbst! Das Musical mit deutschen Dialogen und englischen Gesangstexten wird noch bis Ende Juni im Theater Regensburg aufgeführt.

Die Handlung

In der "West Side Story" sind die Protagonisten Maria und Tony anders als bei Shakespeare keine vom Schicksal zusammengeführten, deren Tragik aus einer Familienfehde resultiert, sondern Produkt und Opfer eines sinnlosen ethischen Konfliktes. Der Ablauf der Tragödie aber bleibt auch bei Bernstein derselbe:
Aus Rache für den Mord an seinem besten Freund ersticht Tony Marias Bruder in einem Straßenkampf. Als Tony dann vom vermeintlichen Tod Marias erfährt, will auch er sterben. Kurz bevor er Maria wohlbehalten in die Arme schließen kann, trifft ihn die tödliche Kugel. Erst jetzt schließen die Gangs Frieden miteinander.

Jahre nach der Uraufführung sagte Leonard Bernstein: "Leider ist der Stoff des Werkes noch nicht veraltet und überholt. Ich wünschte, er wäre es ? unserer Welt zuliebe." Dass Tony und Maria den Mut aufbringen, nicht nur für ihre Liebe, sondern darüber hinaus auch für ein respektvolles Miteinander der verfeindeten Gangs zu kämpfen, macht das Musical zu einem für alle Zeiten gültigen Plädoyer für einen Öffnung zum Anderen hin.  Daran hat Bernsteins mitreißende, jugendlich-rebellische Komposition einen großen Anteil.

Die Musik

In der "West Side Story" vereint Bernstein Musikstile, die bis dahin als unvereinbar galten: Jazz und große schwärmerische Gesten, amerikanische Musical-Tradition und rhythmische Ausbrüche á la Strawinsky. Noch nie zuvor waren im Musical in so atemberaubender Abfolge Dramatik und Lyrik, Solo- und Gruppengesang und Tanzhandlung aufeinander abgestimmt. Die Kraft dieser mutigen musikalischen Mischung lässt die von Tony und Maria ersehnte Utopie Wirklichkeit werden.

Informationen zur Veranstaltung:

Was? "West Side Story"
Wann? Termine auf der Homepage des Theaters Regensburg
Wo? Velodrom
Bildquelle: |

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