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In Holger Schobers Zweipersonenstück "Superman ist tot" trifft Karl auf Luisa und es ist nicht sofort Liebe auf den ersten Blick. Wie auch - sie mag Star Wars, er mag Star Trek. Sie liebt DC Comics, er ist ein Marvel Fan. Ihre gemeinsame Liebe zu Comicfiguren und Superhelden ist der Kitt, der sie trotz ihrer Differenzen zusammenhält.

Als Karl Luisa beichtet, dass er drogenabhängig ist, wendet sie sich nicht von ihm ab: gemeinsam stürzen sie sich in einen epischen Kampf gegen die mächtigsten aller bösen Endgegner: sie selbst. Mit großer Macht kommt große Verantwortung - aber manchmal ist das Leben nicht so einfach wie im Comic, mit Gut und Böse, Schwarz und Weiss.

Holger Schober schrieb mit "Superman ist tot" eine mit popkulturellen Referenzen durchsetzte Ode an das Nichterwachsenwerdenwollen, die irgendwo zwischen "Fight Club" und "Pulp Fiction", zwischen "Spun" und "Fear and Loathing in Las Vegas" abgeht wie Sex auf Adrenalin: von Null auf Leck-mich-doch-am-Arsch in 0,3 Sekunden.

"Superman ist tot" - ein Schauspiel von Holger Schober
Regie: Tina Lorenz
Mit: Henriette Heine und Philipp Adam

Premiere ist am 6. November 2015 im W1 - Zentrum für junge Kultur in der Weingasse in Regensburg. Weitere Vorstellungen am 7., 12., 25., 26. und 28. November, und am 3. und 9. Dezember 2015. Vorstellungsbeginn: 19.30 Uhr. Erst gucken, dann zahlen: Bezahlt wird für den Abend NACH dem Stück, zwischen 5 und 10 Euro, je nachdem, was leistbar ist.
Platzreservierung als SMS: 0179 - 20 96 95 4
Bildquelle: Kamerafoto / filterVERLAG | filter

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