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Vegetarische Ernährung ist und bleibt in Zeiten der Massentierhaltung ein großes Thema. In ihrem Kochbuch für eingefleischte Vegetarier zeigen die Wiener Autorinnen Sybille Hamtil und Sarah Legler zahlreiche fleisch- und fischlose Rezepte und richten sich damit an alle Vegetarier und diejenigen, die es vielleicht mal werden wollen. Inspiriert wurden die beiden von Jonathan Safran Foer und seinem erfolgreichen Buch über Massentierhaltung und ihre Folgen.

Zu einer richtigen Mahlzeit gehört Fleisch für die meisten dazu, ansonsten ist das Gericht nicht vollständig. Denn rein vegetarische Ernährung schmeckt entweder fade und langweilig oder ist kompliziert zuzubereiten. Das Kochbuch für eingefleischte Vegetarier beweist genau das Gegenteil. Mit einfachen und schmackhaften Rezepten aus regionalen Zutaten zeigen sie auch überzeugten Fleischliebhabern, dass vegetarische Gerichte mindestens genauso vielfältig und lecker sind. Schließlich lässt sich sogar ein Wiener Schnitzel fleischfrei zubereiten – auch dafür findet man in dem Buch ein Rezept.

Die umfassende Sammlung enthält Suppen, Salate, Nudel- und Risottogerichte und auch für Naschkatzen ist etwas dabei. Ebenso findet man außergewöhnliche und interessante Gerichte wie gefüllte Ochsenherzen, gebackene Mäuse oder den falschen falschen Hasen. Dabei kann jeder nach Belieben selbst kreieren, experimentieren und ausprobieren. Es ist außerdem möglich, die Gerichte mit Fleisch zu kombinieren, auch wenn das Buch hierfür eigentlich nicht gedacht ist.

Jonathan Safran Foers, der die Autorinnen zu diesem Buch inspiriert hat, ist ein US-amerikanischer Autor und Schriftsteller. Seit er ein Sachbuch über das Leid der Tiere in Massentierhaltungen geschrieben hat, ist er Vegetarier. Massentierhaltungen, falsche Etikettierungen und sonstige Schadstoffe in Lebensmitteln sind für ihn Grund genug, so wenig Fleisch wie möglich zu essen. Seine Devise lautet daher: „Nein sagen zu etwas, das wir mögen, im Interesse von Dingen, die uns noch wichtiger sind.“ Dass vegetarische Ernährung aber nicht unbedingt Verzicht heißen muss, sondern auch ein großer Gewinn sein kann, beweist das Kochbuch für eingefleischte Vegetarier.

Die Rezeptsammlung soll die Vielfalt zeigen, die fleisch- und fischlose Gerichte bieten. Egal, ob man aus Liebe und Respekt den Tieren gegenüber verzichtet oder man Schweinebraten und Co. generell nicht mag, die Hauptsache ist, es schmeckt. Und das tut es mit den Gerichten aus dem Kochbuch für eingefleischte Vegetarier definitiv.
Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | Kiepenheuer und Witsch

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