section_topline
Redaktions-Hotline: +49 (0)941 59 56 08-0
section_mobile_logo_top
section_header
section_navigation
section_breadcrumbs
section_component
Müde Gesichter wohin man blickt. Dort ein Gähnen, da ein Strecken. Wir fühlen uns schlapp, müde, ausgelaugt. Vor allem in der ersten Aprilhälfte schlägt sie zu, die Frühjahrsmüdigkeit. Doch woher kommt sie? Und noch interessanter, wie wird man sie wieder los?
 
Hartnäckig und lang war der Winter 2012/13. Doch allmählich zieht er sich zurück. Erste Sonnenstrahlen kitzeln die Haut und Vögel zwitschern um die Wette. Allen Grund also zur Freude, doch was ist mit uns los? Wir fühlen uns plötzlich unglaublich müde!

Jeder Vierte ist betroffen und spürt vor allem gegen Ende März und Anfang April die Frühjahresmüdigkeit. Auch die Regensburger Studentin Sabrina (26) kämpft mit schweren Augen. Müde jammert sie: "Ich bin so unmotiviert, würde mich am liebsten den ganzen Tag in meinem kuscheligen Bett verkriechen." Auch der 54 ? jährige Klaus berichtet uns von seinen Frühjahresboten. "Ich bin so schlapp, ständig könnte ich ein Nickerchen machen. Meine Lösung heißt Kaffee. Ich trinke derzeit fünf Tassen. Anders würde ich im Moment nicht auf Trab kommen," so der Architekt aus Bad Abbach. Doch was ist die Ursache für unsere leeren Reserven?

Mögliche Gründe liegen laut Schlafexperten auf der Hand. Zum einen schlafen wir im Winter immer etwas länger als in der Zeit der hellen Tage. Im Winter ist es kalt und dunkel, deshalb fühlen wir uns drinnen am wohlsten. Im Sommer sind wir dagegen aktiver. Schlafen jetzt allerdings durchschnittlich 45 Minuten weniger. Doch diese Umstellung hat Folgen. Bis sich unser Körper auf den neuen Rhythmus eingestellt hat, vergeht eine gewisse Zeit. Erst nach einer Anpassungsphase steigt die Tiefschlafphase an und wir kommen mit weniger Schlaf - auch tagsüber - aus.

Ein zweiter wichtiger Faktor, der uns müde macht, heißt Zeitumstellung. Dank ihr, gerät unsere innere Uhr zweimal jährlich aus dem Gleichgewicht. Aus heiterem Himmel sollen wir jetzt eine Stunde früher aktiv sein. Diese Veränderung bedarf einen Umstellungsprozess, der am Beginn erst einmal müde machen kann. Aber auch hier bedeutet Gewöhnung alles.

Dazu kommt unsere Ernährung. Im Winter speisen wir anders als in den Sommermonaten. Das bedeutet, vorbei sind die Zeiten der reichhaltigen, fettigen Winterkost. Vitamine müssen her! Achten Sie also besonders jetzt auf eine ausgewogene Nahrung. Essen Sie saisonales Obst, Gemüse und frische Kräuter. Am Ende des Winters kommt es darüber hinaus zu einem ausgeprägten Vitamin-D-Mangel. Es fehlt uns schlichtweg Licht. Doch im Frühjahr werden die Tage heller. Nutzen Sie die warmen Sonnenstrahlen und bewegen Sie sich an der frischen Luft! Dort können Sie im wahrsten Sinne des Wortes Ihre Reserven wieder auftanken. Tageslicht wirkt Wunder. Es fördert die Vitamin-D-Produktion, macht uns wach und unterstützt die Serotoninproduktion - diese hebt die Laune und lässt uns frischer, aktiver werden.

Ein weiterer Tipp zum Schluss: Werden Sie der Müdigkeit Herr, indem Sie sich entspannen! Ratsam ist, eine halbe Stunde eher zu Bett zu gehen und sich wirklich zu erholen. Relaxen Sie bei einem guten Buch oder entspannen Sie beim Hören leiser Musik. Und dann schlafen Sie ruhig! Optimal ist übrigens eine Schlafzeit von 7,5 Stunden.

Bildquelle: |
Werbung
Bayern spielt - Kultur in allen Facetten

Fragen oder Anregungen?

Sie haben Fragen oder möchten direkt mit uns in Kontakt treten? Gerne rufen wir Sie zurück! Füllen Sie hierzu einfach unser Kontaktformular aus und wir setzen uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung.
Vielen Dank für Ihre E-Mail. Wir versuchen Ihre Anfrage so schnell wie möglich zu beantworten. Haben Sie bitte Verständnis dafür, wenn wir es dennoch einmal nicht so schnell schaffen.

filterVERLAG | Regensburger Nachrichten
    section_breadcrumbs
    footer