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Endlich gibt es ihn wieder, den Spargel. Egal ob in Supermarktregalen oder frisch auf dem Markt gekauft, Spargel ist während seiner für die meisten viel zu kurzen Verfügbarkeit von April bis Juni der Renner. Auch die Regensburger lieben das leckere Stangengemüse und schlagen wieder ordentlich zu.

Der Anbau und die Ernte von Spargel sind aufwendig, denn noch immer ist hier viel und anstrengende körperliche Arbeit notwendig. Dementsprechend sind die weißen oder grünen Stangen nicht immer günstig. Dem Spargel werden daher zahlreiche Vorteile nachgesagt, die für seinen Kauf sprechen sollen. Doch was ist dran an den vermeintlichen positiven Auswirkungen des Genusses?

Spargel gegen Blasenentzündung, Verstopfungen, Parasitenbefall und zum Entschlacken

Schlechte Nachrichten für alle Spargel-Freunde ? leider wirkt das Gemüse gegen keine der oben genannten Krankheiten und auch eine entschlackende Wirkung kann nicht nachgewiesen werden. Spargel ist dennoch seinen Preis wert, denn er enthält viele Vitamine, insbesondere Folsäure, die vom Körper nicht selbst produziert werden kann und mit der Nahrung aufgenommen muss. Außerdem ist Spargel kalorienarm - vorausgesetzt natürlich Sie genießen ihn nicht traditionell mit einer der Figur weniger zuträglichen Sauce Hollandaise oder reichlich Butter.

Obacht beim Einkauf

Wer hat es noch nicht erlebt: Sie kommen mit einem Bund Spargel nach Hause, bereiten diesen zu und müssen beim ersten Bissen feststellen, dass die Stangen holzig sind. Je älter Spargel ist, desto mehr verliert er an Feuchtigkeit, Festigkeit und Geschmack. Spargelexperten empfehlen deshalb, Spargel direkt ab Hof oder im Erzeugergebiet zu kaufen. Wem das nicht möglich ist, der wird in Supermärkten oft in die Irre geführt. Hier erhalten Sie den Spargel meist in Plastik verpackt mit scheinbar vertrauenswürdigen Handelsklassen "Extra", "I" oder "II". Die Handelsklassen wurden offiziell jedoch schon lange abgeschafft. Viele Händler geben sie auf freiwilliger Basis dennoch weiter ? ob die Klasse aber auch der Qualität des Produkts entspricht, wird kaum kontrolliert. Der Kunde sollte sich also stets selbst ein genaues Bild des Spargels machen. Experten empfehlen, besonders auf die Enden der Stangen zu achten. Bei folgenden Beobachtungen sollten Sie sich einen Kauf lieber zweimal überlegen:

1. Länge: Ist Spargel länger als 22 cm, neigt er an den Enden dazu zu verholzen. Sie zahlen also für Teile, die Sie sowieso wegschneiden.

2. Der Spargel wird nach unten hin schmaler und biegt sich: Hieran erkennen Sie, dass der Spargel vermutlich schon Feuchtigkeit verloren hat. Frischer Spargel dagegen ist prall und bricht leicht.

3. Der Spargel wurde extrem schräg geschnitten: Beim Spargelstechen wurde unsauber gearbeitet, denn über die große Fläche an den Enden kann der Spargel viel Feuchtigkeit verlieren und neigt stark dazu, holzig zu werden.

4. Die Schnittkante ist sehr trocken: Ragen aus der Schnittkante schon einzelne Fasern heraus, ist das ein Indiz dafür, dass der Spargel schon älter ist oder falsch gelagert wurde.

5. In der Schnittkante sehen Sie Löcher: Löcher in der Schnittkante sind ein Zeichen dafür, dass der Spargel wahrscheinlich hohl ist. Hohlräume entstehen beim Anbau und neigen dazu, zu verholzen.

6. Der Kopf ist offen: Ist der Kopf des Spargels offen, hat er seinen Geschmack bereits verloren. Sehen Sie daher wenn möglich von einem Kauf ab.

Vom bekannten Quietschtest raten Experten dagegen eher ab. Zwar quietscht frischer Spargel, anhand des Geräusches lässt sich jedoch nicht feststellen, ob das Gemüse bereits ein oder mehrere Tage alt ist. Achten Sie daher vorzugsweise auf die oben genannten Merkmale.

Wir wünschen guten Appetit!
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