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Kaum zu glauben, dass die Wimperntusche bereits ihren 100. Geburtstag feiert. Egal ob preiswert oder teuer ? sie ist nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Und schon gar nicht, wenn es um festliche Anlässe oder Partys geht.

Jede Frau will sie: Lange, dichte und voluminöse Wimpern für einen geheimnisvollen und effektiven Augenaufschlag. Mascara betont die Augen, lässt das Gesicht ausdrucksstärker erscheinen und das Beste ist, dass sie sich schnell, unkompliziert und ohne großen Aufwand auftragen lässt.

Eine kleine Geschichte der Mascara

Das war aber nicht immer so. Im 19. Jahrhundert wurde Asche mit Ruß und Holunderbeerensaft zu einer zähen Paste vermischt, erhitzt und auf die Wimpern aufgetragen. Sie wurde damals noch nicht verkauft, sondern nur selbstständig für den individuellen Eigenverbrauch hergestellt.
Zur gleichen Zeit entwickelte der Chemiker Eugene Rimmel eine Art schwarzen Block, mit dem man mithilfe eines befeuchteten Pinsels Farbe aufnahm und anschließend auf die Augen auftrug.

1913 rührte der Amerikaner T.L. Williams für seine Schwester Mabel Kohlenstoff und Vaseline zu einer pastenartigen Substanz zusammen, um ihr zu helfen, ihren Angebeteten  zu erobern. Diese Mischung gilt als die erste Version der Wimperntusche, so wie wir sie heute kennen.
In den weiteren Jahren wurde sie immer weiter perfektioniert. Ein entscheidender Punkt war hier das Jahr 1935, in dem Helene Winterstein-Kambersky durch eine neue Kombination an Inhaltsstoffen die erste wasserfeste Wimperntusche produzierte. Sie hatte genug davon, dass die Mascara im Scheinwerferlicht auf der Bühne schnell schmilzt und verschmiert - Eine cremeartige Wimperntusche war nötig, die sich trotz ihrer Festigkeit schnell entfernen ließ.

Auch die Jahre 1957 und 1960 spielten eine große Rolle. 1957  entwickelte Helena Rubinstein die erste Mascara aus der Tube, die sich mit einem Pinsel direkt auf die Augen streichen ließ. Das Unternehmen Maybelline griff diese Idee auf und brachte die erste Mascara im Fläschchen mit integrierter Spiralbürste auf den Markt.

Heutzutage gibt es die Wimperntusche nicht nur in schwarzer und brauner Ausführung, sondern sie ist in allen weiteren erdenklichen Farben erhältlich. Abgesehen davon kann auch die Bürste variieren: Mittlerweile gibt es gerade, geschwungene und abgeflachte Bürsten, um jedem Typ Wimpern den gewünschten Effekt bieten zu können.

Auch in Regensburg geht es nicht ohne

Um herauszufinden, worauf es den Frauen von heute bei ihrer Wimperntusche ankommt, wie oft sie sie benutzen und wie viel Geld sie für eine gute Wimperntusche ausgeben wollen, haben wir Passantinnen in der Regensburger Innenstadt befragt.

Bei festlichen Anlässen betonen sie ihren Augen zusätzlich, indem sie die Wimpern intensiver tuschen, damit sie länger und dichter wirken. Dabei ist es besonders Susanne wichtig, dass die Wimperntusche nicht klumpt und die Wimpern nicht verklebt.

Derselben Ansicht sind auch die beiden Michaelas (38 und 49). Ihre Wahl würde definitiv auf die Wimperntusche fallen, wenn sie sich zwischen den üblichen Schminkprodukten wie Kajal, Make-up, Lidschatten, Lippenstift und Co. entscheiden müssten.

Die 58-Jährige Christine arbeitet bei Müller in der Kosmetikabteilung und weiß, worauf es bei einer richtig guten Wimperntusche noch ankommt: Sie sollte neben der optischen Verschönerung die Wimpern gleichzeitig pflegen, aber sich auch wieder leicht entfernen lassen, damit die Wimpern beim Abschminken nicht verletzt werden.
Der Preis einer hochwertigen Wimperntusche kann damit durchaus zwischen 25-30 Euro liegen.


So viel gibt die Studentin Susanne (22) nicht aus, ihr sind studentenfreundlichere Preise im Bereich von 5-10 Euro lieber.
Und damit steht sie nicht alleine da:
Die meisten der Passantinnen gaben an, nicht mehr als 15 Euro für eine Mascara investieren zu wollen und auch Christine bestätigt, dass sich die Marken zwischen 2 und 10 Euro sehr gut verkaufen.

Trotzdem sind die befragten Frauen durchaus glücklich mit ihrer Wimperntusche.
Daran sieht man wieder ? es muss nicht immer das teuerste Produkt sein, um zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen!

Bildquelle: |
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