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Innovationen schaffen neue Bedürfnisse und damit neue Innovationen. Ein Beispiel hierfür: Die Plastikflasche. Super leicht (zu bedienen) aber leider auch ebenso super sperrig und damit schwer loszuwerden. Man muss das Flaschenproblem also irgendwie klein kriegen.

Die Plastikflasche wurde erfunden, um den täglichen Wasserkauf zu erleichtern. Statt schweres Glas in Kisten schleppen, packen wir jetzt schnell mal eben ein Getränke Six-Pack in der Plastikhülle unter den Arm und ziehen von Dannen. Eine super Sache. Blöd nur, dass diese Plastikflaschen nach Getränke-Konsum unschön herumstehen und aufgrund ihrer Leere dazu neigen, umzufallen und noch dazu neben- und ebenfalls leerstehende Genossinnen mit in die Waagerechte zu reißen.

Ein großes Hallo für denjenigen, der die rollende Plastikpracht wieder einsammeln muss. Also, was weiter?! Natürlich weg damit. Wohin? In den Müll! Nur, in welchen?!?

Der deutsche Bundesbürger gibt die Plastikflasche in den Plastikmüll - sofern es sich um keine Pfandflasche handelt. Pfandflaschen nämlich müssen abgegeben werden und dann erhält man - je nach Art der Flasche sein Pfand zurück - Mehrwegflaschen bringen 15 Ct, Einwegflaschen bringen 25 Ct. Dass der Pfandflaschenautomat eine wirklich lästige und meistens auch stinkende Angelegenheit ist, steht auf einem anderen - selbstverständliche zu recycelnden - Blatt Papier.

Aber zurück zu den Plastikflaschen, die ohne Pfand sind. Sie warten ja noch immer darauf, in den Plastikmüll bzw. den Gelben Sack entsorgt zu werden. Also: Sack auf, Flaschen rein. Ende der Geschichte.

Nein Halt!!! Denn nach fünf Flaschen ist der Sack voll, es muss ein neuer her. Das ist wirklich ärgerlich, denn: 1. Nimmt so ein voller Sack unendlich viel Raum ein und 2. ist das die reine Sack-Verschwendung - immerhin muss man ja jede Rolle Recycling-Säcke einzeln schriftlich anfordern. Und erst dann, wenn die Antwortpostkarte des Entsorgungsunternehmens im Briefkasten gelandet ist, darf man sich die neuen gelben Säcke bei der Gemeinde abholen. Viele Plastikflaschen bedeutet also: Viel lästiger Aufwand, da noch mehr gelbe Säcke benötigt werden.

Also zurück auf Los (leider ohne die 4.000 Euro Pfand abzuholen): Man holt also alle Flaschen wieder aus dem Sack und macht sich daran, deren Deckel aufzuschrauben, die Luft aus den Flaschen zu pressen und die platt gewordene Plastikhülle zusammenzurollen. Spart Platz, kostet aber Puste. Immer kann man das nicht machen. Hören wir also mit dem Trinken auf? Besser nicht, denn das soll der Gesundheit ebenso unzuträglich sein, wie das tägliche manuelle Flaschenpressen.

Unsere Nachbarn, die Schweizer, haben daher schon vor einiger Zeit aus dieser Plastikflaschenflut-Not (Wer dieses Wort fehlerfrei nachspricht, darf sich gerne (wieder) zur Landtagswahl in Bayern aufstellen lassen) eine Tugend gemacht. Sie erfanden die PET-Press. Das Ergebnis ist, platt gesagt, platt!



www.petpress.ch

Bildquelle: |
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