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Das Smartphone verspricht strahlendes Sommerwetter, doch der Himmel sagt etwas ganz anderes. Wetter-Apps führen uns oftmals in die Irre. Gerade wenn wir uns bei der Planung unserer Freizeitaktivitäten auf sie verlassen, sind wir oftmals verlassen. Was also macht eine verlässliche Wetter-App aus und gibt es diese überhaupt?

Die Stiftung Warentest hat kürzlich verschiedene Wetter-Apps miteinander verglichen. Dabei wurden die Vorhersagen der Apps für neun Städte weltweit denen lokaler Wetterstationen gegenübergestellt. Das Resultat: In puncto Temperatur lieferten die meisten Apps zufriedenstellende Ergebnisse. Die Abweichungen ihrer Vorhersage im Vergleich zur tatsächlich eintretenden Temperatur betrug im Durchschnitt ein bis 1,5 Grad Celsius.

Regen! Oder doch nicht?

Negativer dagegen fielen die Apps auf, wenn es um die Vorhersage von Niederschlägen ging. Verwirrung stiftete hierbei vor allem die Darstellung der Apps. So zeigten einige Regen mittels Symbolen an, andere Apps dagegen gaben die Niederschlagswahrscheinlichkeit in Prozent an. Es liegt daher am Nutzer, die Aussagen genau zu interpretieren. Generell ist die Vorhersage von Niederschlägen jedoch sehr schwierig, da diese zeitlich und örtlich sehr verschieden ausfallen können. Eine gute Wetter-App zeichnet sich daher dadurch aus, dass sie die Wolkenausbreitung im Zeitverlauf darstellt. Dadurch lässt sich beurteilen, ob Wolkenbildungen an einer bestimmten Grenzen abregnen oder nicht. Auch Unwetterwarnungen dürfen laut Stiftung Warentest bei einer guten App nicht fehlen. Am besten ist es in diesem Fall, wenn die Wetterdaten per GPS für den aktuellen Ort angepasst werden.

Eine gute App muss nicht teuer sein

Wer auf der Suche nach einer guten Wetter-App ist, muss dafür nicht tief in den Geldbeutel greifen. Im Gegenteil ? im Test schnitten die kostenlosen Apps Wetter.Info und WeatherPro mit den Testnoten 2,4 am besten ab. Lediglich Werbebanner muss der Nutzer bei den kostenlosen Alternativen in Kauf nehmen.

Auf Schritt und Tritt verfolgt

Neben den Vorteilen der Wetter-Apps kritisierten die Tester vor allem den fehlenden Datenschutz der Anwendungen. Denn die Apps schicken Daten wie die Geräte ID, welche für den Dienst eigentlich unnötig sind, an den Server des Anbieters sowie teils sogar an Dritte. Lediglich zwei Apps wurden von der Stiftung Warentest im Hinblick auf den Datenschutz als unbedenklich eingestuft: die kostenlose Wetter-App von WetterOnline (Testnote 2,6)  und die auf dem iPhone vorinstallierte Yahoo-Wetter-App, welche mit Testnote 3,0 eine eher mäßige Prognose liefert.
Durchgefallen ist in Sachen Datenschutz keine der getesteten Apps. Und das, obwohl auch die Standorterkennung über GPS nicht nur positive Seiten hat. Sie erlaubt zwar, dass die Daten der App auf den jeweiligen Aufenthaltsort des Nutzers angepasst werden, jedoch verrät sie dem Anbieter auch, wo genau sich dieser zu jeder Zeit aufhält.

Fazit:
Im Zweifelsfall empfehlen die Tester, sich mehrere Apps auf seinem Smartphone zu installieren. Die Wahrscheinlichkeit einer korrekten Vorhersage steigt mit einer größeren Vergleichbarkeit um ein Vielfaches.
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