Generation Global


generation global fullGeneration Digital Natives, Generation Y, Millennials, Generation Maybe. Es gibt viele Namen  für die Generation, zu der nach 1980 geborene Menschen zählen und die mit der digitalen Revolution groß geworden sind. Jüngst werden sie auch Generation Global genannt. Was macht diese Generation aus, die sich angeblich in der virtuellen Welt zu verlieren scheint?

Generation Global – ein Begriff, der wie eine Bezeichnung für einen modischen Trend klingt, der bald wieder längst vergessen ist. Ist dem so? So genau kann man das bei Trends ja nie voraussagen, doch Generation Global soll – wie der Name bereits vermuten lässt – eine ganze Generation bezeichnen, die global ausgerichtet ist. Und Generationen haben es ja bekanntlich in sich, das Zukunftsinstitut Frankfurt hat sich in einem Report mit der Generation auseinandergesetzt.

Mit der Generation der Digital Natives wurde eigentlich alles Schlechte prophezeit: Verfall von sozialen Bindungen und Werten, Realitätsflucht in das Cyberspace und, dass letztendlich alle nur noch wie Zombies ferngesteuert durch die Weltgeschichte schlurfen. Und wer ist daran schuld? Die digitalen Medien. Doch dem ist nicht so:  All die vorausgesagten Verschwörungstheorien über diese neue Generation haben sich als  unbedenklich erwiesen: Die Wertigkeit von Paarbeziehungen wurde nicht von Tinder gemindert, Facebook, Snapachat und WhatsApp werden nicht genutzt, um in virtuelle Beziehungen abzudriften, sondern um reale Freundschaften tatsächlich zu pflegen und die Freizeitplanung zu leichter zu machen.

Die Generation Global strebt hauptsächlich nach zwei Dingen: Individualität und Globalität.  Nationalität wird durch diese stark vernetzte Generation abgelehnt. Politisch positionieren sie sich auch – wie erwartet – global und nicht links oder rechts. Diese globale Generation möchte, dass nationale Identitäten sich auflösen und wir auf einem weltoffenen, stark miteinander vernetztem Planeten leben.

 Die Welt ist das Zuhause der Generation Global. Gemeinschaft und Wir-Gefühl sind von zentraler Bedeutung. Die Gruppen, zu denen man sich zugehörig fühlt, wählt man sich aber selbst aus. Und wie man selbst zu sein hat, wird in dieser Generation auch von niemand anderem, als von einem selbst bestimmt. Durch diese zunehmende Individualisierung kehrt man sich immer mehr von großen  Kollektiven wie Kirche oder Nation ab.

Die Generation Global ist also eine weltoffene, stark vernetzte und individualisierte Generation, die nach einem gemeinsamen Miteinander strebt. Und das muss sich nicht nur auf die Menschen, die nach 1980 geboren sind, beziehen. Denn jeder von uns kann die Generation Global sein, schließlich leben wir alle auf der Erde und sind irgendwo alle miteinander verbunden ob durch digitale Medien oder auf andere Art und Weise.
Bildquelle: bigstockphoto.com | Kuzma



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