Wie Smartphones unseren Schlaf stören


690967 original R B by Lupo pixelio.de fullBesonders dann, wenn der Arbeitstag stressig war, die nächste Klausur am Folgetag ansteht, oder man bis tief in die Nacht noch vor seinem Laptop an einer Arbeit saß… Gründe für schlechten Schlaf gibt es viele. Oft sind nicht nur ein schlecht durchlüftetes Schlafzimmer oder innere Unruhe der Grund dafür, dass man sich stundenlang hin-und her bewegt und den Blick auf die Uhr zu fürchten lernt. Auch unsere täglichen digitalen Begleiter werden für schlechte Schlafhygiene verantwortlich gemacht.

Seit einiger Zeit macht man den exzessiven Gebrauch von Laptops, Tablets und natürlich Smartphones für Einschlafprobleme verantwortlich. Grund hierfür ist zum einen, dass das blaue Licht von Bildschirmen den Melatoninspiegel sinken lässt. Bei Melatonin handelt es sich um ein Hormon, das dafür zuständig ist, uns bei Dunkelheit müde werden zu lassen. Es steuert den tageszeitabhängigen Rhythmus der Hormone, der Körpertemperatur und des Stoffwechsels. Der natürliche Lichtmangel am Abend regt die Produktion des Schlafhormons an, während eine Lichtwahrnehmung durch die Augen diese Produktion hemmt. Verbringt man also die Stunden vor dem Schlaf mit Smartphone, Tablet & Co., dürfte sich das negativ auf die Schlafqualität auswirken.

Ein weiterer Grund ist die Art und Weise der Nutzung unserer Smartphones. Wer vor dem Einschlafen noch E-mails bearbeitet, angeregte Chat-Unterhaltungen führt oder den nächsten Arbeitstag vorbereitet, regt die Gehirnaktivität für die Zeit vor dem Schlaf an und wird mit Einschlafproblemen zu kämpfen haben, da sich das Gehirn nicht auf den Schlaf "vorbereiten" und zur Ruhe kommen konnte. Es sind also zum einen das blaue Licht, das unseren Melatoninspiegel senken lässt, und zum anderen die damit verbundene Steigerung unserer Gehirnaktivität, die zu unruhigem Schlaf führen. Doch was ist zu empfehlen?

Grundsätzlich sollte man das Gehirn und die Augen eine Stunde vor dem Schlafengehen „zur Ruhe kommen lassen“, d.h. keine kognitiv anstrengenden Tätigkeiten mehr unternehmen. Es empfiehlt sich nicht nur für diejenigen, die oft mit Schlafproblemen zu kämpfen haben, alle Displays eine Stunde vor dem Schlafengehen wegzulegen – so schwierig sich das gestalten mag -, sondern generell den Körper und vor allem den Geist „abschalten“ zu lassen. Ein gutes Buch, entspannende Musik oder eine Tasse Kräutertee und leichte Lektüre sollten Abhilfe schaffen. In diesem Sinne: Gute Nacht!
Bildquelle: pixelio.de | Lupo



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