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Die vielfältigen Zusammenhänge zwischen Geschlechteridentitäten und verschiedenen Krankheitsbildern stehen im Zentrum einer neuen Ringvorlesung, die im Sommersemester 2012 auf dem Regensburger Campus stattfindet. Interessenten sind eingeladen.

Organisiert wird die Veranstaltungsreihe unter dem Titel "Gender and Disease / Geschlecht und Erkrankung" von Prof. Dr. Anne-Julia Zwierlein vom Institut für Anglistik und Amerikanistik der Universität Regensburg und von Prof. Dr. Iris Heid vom Institut für Epidemiologie und Präventivmedizin am Regensburger Universitätsklinikum. Die interessierte Öffentlichkeit ist zu den einzelnen Vorträgen in englischer und deutscher Sprache eingeladen. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist jeweils nicht erforderlich.

Forscherinnen und Forscher aus Hamburg, Regensburg und Großbritannien werden dabei literaturwissenschaftliche, kulturhistorische und medizinische Sichtweisen auf geschlechtsspezifische Konstruktionen von 'Krankheit' und 'Erkrankung' anhand von Fallbeispielen vorstellen. Beispiele aus kulturhistorischer Perspektive sind etwa die Melancholie, das Gelbfieber oder die Nymphomanie. Die medizinischen Beiträge beleuchten geschlechtsspezifische Unterschiede bei Immunerkrankungen oder bei Nierentransplantationen sowie die Gynäkologie. Chronologisch umfasst die Ringvorlesung die Zeit vom Mittelalter bis heute; geographisch nimmt sie die europäischen Länder, die USA und Uganda in den Blick.

"Gender Studies" an der Universität Regensburg:

Als einzige Universität Bayerns besitzt Regensburg eine Studieneinheit "Gender Studies", die sich mit der gesellschaftlichen Konstruktion von Geschlechtsidentitäten aus einer interdisziplinären Perspektive beschäftigt. Die Einheit bietet Studierenden die Möglichkeit, sich mit der kulturellen Konstruktion von Geschlechterrollen und mit Feminismus, Männlichkeits- und Sexualitätsforschung kritisch und wissenschaftlich auseinanderzusetzen. Neben dem umfangreichen Lehrangebot werden Vorträge, Ringvorlesungen und Tagungen organisiert sowie die Publikationsreihe "Regensburger Beiträge zur Genderforschung" herausgegeben. Im März 2010 gründete sich in diesem Rahmen die Interessengruppe "Gender Studies als interdisziplinäre Perspektive: Vom Gen zur Gesellschaft" mit dem Ziel, Genderforschung und -lehre sowohl in den Lebens-, als auch in den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften zu fördern.
(www.uni-regensburg.de/Fakultaeten/phil_Fak_II/Gender_Studies/index.htm).

Das Programm zur Ringvorlesung unter:

www.uni-regensburg.de/verwaltung/medien/veranstaltungskalender/plakat_rv_gender_and_disease.pdf
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