Vielversprechendes Gewerbe: Gastronomie

Auf ihrem jährlichen Branchentreff diskutierten Gastronomen und Hoteliers am 21. Juni 2012 in der IHK Regensburg über die Aussichten sowie die Nachwuchssicherung in der Branche. Gerade für junge Auszubildende ist die Gastronomie ein vielversprechender Ausbildungsgang.

Insgesamt kamen rund 50 Hoteliers und Gastronomen aus der Region am gestrigen Donnerstag, dem 21. Juni 2012 in der IHK Regensburg zusammen, um über Strategien für die Sicherung ihres Fachnachwuchses zu diskutieren. DEHOGA-Bayern-Präsident und Hotelier aus dem Bayerischen Wald, Ulrich N. Brandl, zeigte sich auf der Sitzung erfreut über den positiven Imagewandel, der sich in den letzten Jahren innerhalb der Branche abzeichnete. Der Leiter Berufsbildung bei der IHK, Rudolf Maier, bestätigte den Trend: "Ostbayern weist stabile Werte bei der Zahl der Ausbildungen im Hotel- und Gastrobereich auf. Damit das so bleibt, müsse weiter am Image justiert werden. Mit dem Gastro-Management-Pass Bayern etwa zeichnet die Branche vorbildliche Ausbildungsbetriebe aus. Die wiederum können damit bei jungen Leuten werben."

Auch Angela Inselkammer, Chefin vom Brauereigasthof Aying beim Gastgewerblichen Ausbildertag in und Vizepräsidentin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA Bayern e.V. tätig ist, sieht gute Chancen für Azubis in der Branche.  "Eine Ausbildung in der Gastronomie ist keine Sackgasse", erläuterte sie. Denn wer heute Restaurant- oder Hotelfachkraft lernt, dem stehe hinterher selbst der Weg ins Studium offen. Außerdem: Die deutsche Ausbildung im Hotel- und Gastrobereich genieße international einen hervorragenden Ruf.

Für die Entwicklung der Azubis im Betrieb fordert Inselkammer eine wertschöpfende Ausbildung: Etwa, indem man den Austausch mit einem ausländischen Betrieb ermöglicht. "Für viele ist das etwas ganz Besonderes", sagt die Gastronomin, die selbst gerade zwei ausgelernte junge Damen für vier Monate nach Irland vermittelt hat. Danach kämen sie wieder in den Betrieb, mit zahlreichen Eindrücken und viel Elan. Noch einen Rat gibt sie den Kollegen: "Gehen sie die Partnerschaft mit einer Schule ein." Über Schnupperpraktika habe Inselkammer selbst schon viele Auszubildende für Ihren Betrieb gewinnen können. Die Azubis sollen fürs Leben lernen und daher seien auch Auslandsaufenthalte wichtig, um neue Eindrücke und Ideen zu sammeln.
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Quelle: www.regensburger-nachrichten.de


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