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Die aktuelle Studie der Wirtschaftswoche und der INSM erklärt Bayern zum deutschen Sieger in Sachen Lebensqualität und Leistungsfähigkeit. Eine geringe Arbeitslosenquote und die geringe Anzahl von Verbrechen tragen dazu bei. Die Regensburger können das nur bestätigen.

Wer das Glück hat unter dem weiß-blauen Himmel Bayerns zu leben, dem fällt es sicher nicht schwer den Ergebnissen der aktuellen Studie zur Lebensqualität und Wirtschaftsleistung in Deutschland Glauben zu schenken: Bayern liegt ganz vorne.
Dass daran nicht nur Brezen, Bier und Berge Schuld sind, geht aus der Studie, die das Magazin "Wirtschaftswoche" und die "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" durchführten, hervor. Das Wirtschaftsmagazin und die Initiative, die sich das Anpassen der sozialen Marktwirtschaft an neue Herausforderungen im Rahmen der Globalisierung auf die Fahne geschrieben hat, ermittelten Lebensqualität und Wirtschaftsleistung der 16 Bundesländer. Dabei orientierten sie sich an Daten zum Bruttoinlandsprodukt, zur Kinderbetreuung oder zur Kaufkraft. Insgesamt Hundert sozioökonomische Indikatoren beeinflussen das Ergebnis, welches am 7. September bekannt gegeben wurde.

Bayerns Pluspunkte, Berlins Schwachstellen

Bayern liegt in vielen Punkten weit vorne und landet so insgesamt, gefolgt von Baden-Württemberg und Hamburg, an der Spitze des Rankings. Berlin landete am Ende der Liste, was der stellvertretende Chefredakteur der Wirtschaftswoche Henning Krumery auch auf die Politik des Landes zurückführt: "Hier hat man sich jahrelang mit dem Slogan durchgewuselt, dass man zwar arm, aber sexy sei".  
Von Kritik an Bayern keine Spur. Der Freistaat landete in mehreren Kategorien auf dem ersten Platz, wie bei der Arbeitslosenquote: Mit 3,8% gelten die Bayern als vollbeschäftigt. Zudem Spitzenreiter ist Bayern bei der Sicherheit, was sich positiv auf die Wirtschaft auswirkt. Die geringe Anzahl an Straftaten lockt viele Unternehmen an, besonders die Autoindustrie ist Standbein Bayerns.

Das positive Ergebnis überrascht Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil nicht: "Ich freue mich sehr über dieses Ergebnis, bin aber auch nicht sonderlich überrascht. Alle wichtigen Zahlen zeigen ja, dass Bayern in punkto Wirtschaftskraft, Beschäftigung, Wohlstand und Lebensqualität die erste Adresse in Deutschland ist", gibt er bekannt.

Den Idealzustand halten

Doch auf seinen Lorbeeren ausruhen kann der Freistaat sich nicht. Kitaplätze sind Mangelware und die Arbeitskosten, also das, was der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer an Lohn- und Lohnnebenkosten bezahlt, verweisen Bayern auf die hinteren Plätze des Einzelrankings. Zeil weiß auch darum: "Wir wollen unsere Spitzenposition weiterhin verteidigen. Das ist unser bayerischer Anspruch. Gerade in Zeiten der konjunkturellen Abkühlung müssen wir an unserem wachstumspolitischen Kurs mit Investitionen in Infrastruktur, Innovationen, Bildung, Forschung und Entwicklung weiter festhalten."

Regensburger loben Bayern

Mit nur wenig Verbesserungsvorschlägen hat Bayern den ersten Platz der Rangliste erzielt. Das hohe wirtschaftliche Niveau ermöglicht einen guten Lebensstandard und macht es einfach, hier glücklich zu sein. Die Regensburger bestätigen das.
Die Wirtschaftsqualität in Bayern sei sehr gut, befindet der 53-jährige Miquele Matera. Er gibt aber zu bedenken, dass der Wohlstand auch zu einem Problem werden könne, wenn man immer mehr und mehr fordere und kein Maß kenne. Eine weitere Passantin fürchtet zudem, dass "alles immer etwas zu schön und zu rosig dargestellt" werde. Doch im Vergleich mit anderen Bundesländern bewertet sie Bayern durchaus positiv.

Bayern kommt also nicht nur in der Studie der Wirtschaftswoche gut weg. Es scheint so, als lebe man unterm weiß-blauen Himmel auf der Sonnenseite.
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