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Aufgrund eines Missverständnisses lieferten sich am 15. September gegen 4.15 morgens ein Mercedesfahrer und ein ziviles Streifenfahrzeug eine wilde Hetzjagd durch Regensburg. Eine Schreckschusspistole war dabei ebenfalls im Einsatz.

Am frühen Samstagmorgen, den 15. September 2012 fiel einer Zivilstreife ein mit zwei Personen besetzter Mercedes auf, der an der Kreuzung zwischen Galgenbergstraße und Friedensstraße deutlich zu schnell unterwegs war. Als die Ampel an der Kreuzung auf Rot sprang, versuchten die Polizisten in Zivil das Fahrzeug zu stoppen und zu kontrollieren. Nachdem einer der beiden Polizisten jedoch die Fahrertüre des Mercedes geöffnet hatte und sich als Polizist zu erkennen gab, drückte der 20-jährige Mercedesfahrer ordentlich auf die Tube und fuhr den Beamten davon. Die Zivilstreife verfolgte den Wagen, der seinen Weg stadtauswärts in Richtung Oberhinkhofen fortsetzte. Der Mercedesfahrer gab bei der Verfolgungsjagd mehrere Schüsse auf den Polizeiwagen ab. Verletzt wurde dabei niemand.

In der Zwischenzeit waren mehrere Streifenfahrzeuge alarmiert worden, doch obgleich auch diese die Verfolgung des Mercedes aufnahmen, gelang es ihnen nicht, ihn einzuholen. Erst auf der Straße zwischen Oberhinkhofen und Höhenhof konnten Polizisten den Wagen stoppen und den 20-Jährigen sowie seinen 19-jährigen Beifahrer festnehmen. Im Fahrzeug befand sich eine Schreckschusswaffe, mit der die Insassen des Wagens die Schüsse abgegeben hatten.

Bei ihrer Vernehmung gab der 19-jährige Beifahrer an, dass es sich bei der Flucht vor den Beamten in Zivil um ein Missverständnis gehandelt habe. Er und sein Freund hätten offenbar nicht geglaubt, dass sie tatsächlich von Polizisten angehalten wurden.

Die beiden mussten sich ebenfalls einem Alkoholtest unterziehen, der allerdings negativ war. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden jungen Männer wieder aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen. Die Kripo bittet Verkehrsteilnehmer, die am 15. September zwischen halb fünf und fünf Uhr morgens möglicherweise durch das Fahrverhalten des 20-Jährigen gefährdet bzw. behindert wurden, sich unter der Rufnummer 0941 / 5 06 28 88, zu melden.

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