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185 Regensburger Gastronomen zeigen mit ihrer Initiative "Keine Bedienung für Nazis" Zivilcourage. Sie wollen nicht wegschauen, wenn Menschen aus rassistischen Gründen verfolgt und unterdrückt werden.  Stattdessen wollen sie durch vielfältige Aktionen einen wichtigen Beitrag zur Verteidigung von Demokratie leisten. Die Initiative "Keine Bedienung für Nazis" beteiligt sich 2013 auch an der "Interkulturellen Woche" in Regensburg.

Im Zeitraum vom 22. bis 28. September 2013 wird die Initiative verstärkt an andere Regensburger Gastronomiebetriebe heran treten und für ein Mitmachen werben. Gerade außerhalb der Altstadt gibt es noch viele Betriebe, die bisher noch nicht erreicht wurden. "Unser Ziel ist es, Rassismus den öffentlichen Raum zu entziehen. Alle Menschen, egal woher sie kommen und welche Orientierung sie leben, müssen vor Diskriminierung und Ausgrenzung geschützt werden, damit sie sich sicher und willkommen fühlen können," so der Sprecher der Initiative Richard Spieß.

Der Interkulturelle Rat weist darauf hin, dass durch empirische Studien belegt wird, dass der Rassismus in der Mitte der Gesellschaft zunimmt. Rassisten finden immer wieder neue Felder, auf denen sie ihre Vorurteile gegenüber anderen Menschen verbreiten können. Durch rassistische Stimmungsmache, Handlungen und Politik werden aus Menschen Feinde gemacht. Menschen werden erniedrigt, ausgegrenzt und entrechtet. Rassismus erzeugt, rechtfertigt und legitimiert Gewalt. Rassismus tötet. Vermieter von Räumen, Inhaber von Lokalen, Angestellte in der Gastronomie und Gäste können einen wichtigen Beitrag zur Verteidigung von Demokratie leisten, in dem sie Rassismus erkennen, benennen und ihn nicht zulassen. Aktuell beteiligen sich 185 Betriebe an der Initiative, von denen 124 den Aufkleber "Rassisten werden hier nicht bedient" in ihrem Eingangsbereich angebracht haben.


Die Initiative "Keine Bedienung für Nazis" beteiligt sich deshalb in diesem Jahr an der "Interkulturellen Woche" in Regensburg. Diese steht 2013 unter dem Motto "Wer offen ist, kann mehr erleben".
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Weitere Informationen zur Initiative "Keine Bedienung für Nazis" und zur "Interkulturellen Woche" finden Sie hier: http://keine-bedienung-fuer-nazis.de/ und http://www.interkulturellewoche.de/
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