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Die Deutsche Krebshilfe unterstützt den Bau des Patientenhauses auf dem Gelände des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) mit 400.000 Euro. Mit dieser Zuwendung nähert sich die Leukämiehilfe Ostbayern e.V. der Gesamtfinanzierung des Bauvorhabens dieses einzigartigen Pilotprojektes. Ab Sommer 2018 bietet das Patientenhaus Krebspatienten und deren Angehörigen die Möglichkeit, in unmittelbarer Kliniknähe kostengünstig zu übernachten.

In der Zuwendung der Deutschen Krebshilfe sieht Professor Dr. Reinhard Andreesen, Vorsitzender der Leukämiehilfe Ostbayern e.V., eine „besondere Auszeichnung“ für das Projekt. „Die finanzielle Unterstützung seitens der Deutschen Krebshilfe in Höhe von 400.000 Euro markiert einen weiteren Meilenstein für unser Patientenhaus. Diese großzügige Spende ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Gesamtfinanzierung des Projektes. Zugleich sehe ich darin auch eine besondere Auszeichnung und Anerkennung, die das Patientenhaus durch diese Unterstützung erfährt“, so Professor Dr. Reinhard Andreesen, Vorsitzender der Leukämiehilfe Ostbayern.

Die Leukämiehilfe schafft mit dem Patientenhaus einen „Ort der Geborgenheit“ − sowohl für Patienten mit weiter Anreise, die im Klinikum ambulant behandelt werden, als auch für Angehörige stationärer Patienten, die viel Zeit an der Seite der Betroffenen verbringen möchten. Denn neben der medizinischen Behandlung haben die Begleitung und Unterstützung des Patienten durch Familie, Partner und Freunde maßgeblich Einfluss darauf, wie er die Krankheit annimmt und an der Therapie mitwirkt.

Neben der Finanzierung des Baus konzentriert sich die Leukämiehilfe Ostbayern nun auch darauf, die notwendigen Mittel für den Betrieb des Patientenhauses zu akquirieren. Neben den kostengünstigen Übernachtungsmöglichkeiten und der Einrichtung von Gemeinschaftsräumen wird auch die psychosoziale Betreuung der Angehörigen und insbesondere der Kinder krebskranker Erwachsener eine Rolle spielen. Die von der Leukämiehilfe Ostbayern geförderte Kinder- und Familiensprechstunde wird hier Raum bekommen und kann den betroffenen Familien so noch intensiver zur Seite stehen.

Professor Dr. Reinhard Andreesen sagte dazu: „Wir sind zuversichtlich, auch in Zukunft Unterstützer für unser Patientenhaus gewinnen zu können. Mithilfe von Spenden und Sponsoren werden wir dieses Projekt – das längt eine Herzensangelegenheit für alle Beteiligten geworden ist – zu einem Ort machen, der vielen Menschen in einer schwierigen Phase ihres Lebens Kraft und Zuversicht gibt.“

Nach der Grundsteinlegung im Oktober 2016 sind die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Patientenhauses für 2018 geplant. Mit insgesamt 18 Wohneinheiten sowie einem großzügigen Gemeinschaftsraum, in dem sich Patienten und Angehörige austauschen und gegenseitig unterstützen können, belaufen sich die Baukosten auf 4,5 Millionen Euro. Der Bau des Patientenhauses wird sowohl über Direktspenden als auch mithilfe von Stiftungszuwendungen finanziert.

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