Grippewelle verläuft noch schwach


Auch die Grippewelle in Stadt und Landkreis Regensburg verläuft noch mild. Bislang wurden 32 Grippefälle gemeldet. Mitte Januar 2018 waren es rund doppelt so viele Fälle im Landkreis Regensburg. Dieser bisher schwache Verlauf lässt sich auch bayernweit beobachten.

Das Robert Koch Institut (RKI) meldete bis zum 7. Januar 2019 insgesamt 589 Grippefälle für den Freistaat. In der Saison 2017/2018 waren es im gleichen Zeitraum 1.362 Erkrankte. Ein Grund dafür ist zum einen der neue Vierfach-Impfstoff, der viel wirksamer gegen die Influenza-Viren ist. Zum anderen ließen sich in der Saison 2018/2019 mehr Menschen gegen die Grippe impfen als in den Vorjahren. Aufgrund der erhöhten Nachfrage kam es auch in der Region bereits im November vermehrt zu Engpässen. Gerade die vergangene Saison verlief ungewöhnlich schwer mit rund neun Millionen Influenza-bedingten Arztbesuchen.

Erwartet wird der Höhepunkt der Grippewelle meist zwischen Ende Januar und Anfang März. Wann sie in diesem Jahr ausbricht und wie sich die Zahl der Erkrankten weiterhin entwickeln wird, ist derzeit allerdings noch völlig unklar. Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Erlangen hänge die Entwicklung nicht nur vom Wetter, sondern auch vom Virustyp und der Immunität der Bevölkerung ab.

Neben einer Impfung verringern vor allem die richtigen Vorbeugemaßnahmen die Gefahr einer Ansteckung. Häufiges Händewaschen mit Wasser und Seife ist dabei das A und O. Die Viren lauern im Alltag nämlich überall: auf Türklinken, auf Treppengeländern, auf Geldscheinen oder auf Stühlen. Eine weitere Gefahr ist die Übertragung von Mensch zu Mensch. Deswegen sollte man immer in ein Einwegtaschentuch oder in die Armbeuge niesen oder husten, um keine Tröpfchen in der Umgebung zu verbreiten. Zu enger Kontakt zu anderen Menschen fördert ebenfalls die Ansteckungsgefahr, weshalb Händeschütteln und Umarmungen vermieden werden sollten. Und nicht zuletzt schützt auch ein gutes Immunsystem vor einer Infektion. Kalt-warm-Duschen, Saunagänge oder zwei bis dreimal Sport pro Woche tragen gut zu einer Stärkung der eigenen Abwehrkräfte bei.
Bildquelle: pixelio.de | Andreas Morlok



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