Klage gegen „Zuckerbrot und Peitsche“


Die Veranstaltungsagentur HoSt Event GbR klagt gegen die Veranstalter des Zuckerbrot und Peitsche Festivals 2018. Angeblich sollen die Veranstalter des Festivals Rechnungen nicht beglichen haben. Die Festivalbetreiber selbst weisen die Vorwürfe von sich und stützen sich dabei auf offene Schulden der Agentur.

Laut Alexander Hofmann von der HoSt Event GbR schulden die Festivalveranstalter seiner Agentur 70.000 Euro. Dabei handelt es sich im Detail um Kosten für Dienstleistung und Personal, die zur Durchführung des Festivals notwendig waren. Man habe versucht, so Hofmann weiter, die Angelegenheit außergerichtlich zu regeln und sei sogar „auf 25.000 Euro runtergegangen“. Allerdings habe es „kein Einlenken“ vonseiten der Festivalbetreiber gegeben, weshalb man nun Klage erhoben habe, so Hofmann.

Mitarbeiter aus privater Tasche bezahlt

Im Frühjahr 2018 wurde HoSt Event von den Geschäftsführern des Festivals beauftragt, mit über 100 Mitarbeitern den Aufbau, Abbau und Ausschank der Getränke des Zuckerbrot & Peitsche Festivals zu übernehmen. Aufgrund der unbezahlten Rechnungen habe die Agentur die Angestellten anschließend aus privater Tasche bezahlt. Zwar existiere die Veranstaltungsagentur noch, Events könne sie im Moment jedoch keine annehmen, „da die finanziellen Reserven vorerst aufgebraucht sind“. Außerdem wolle man nicht noch einmal derart auf „die Schnauze fliegen“, so Hofmann im Gespräch mit den Regensburger Nachrichten.

Festivalbetreiber fordern 90.000 Euro

Die Veranstalter des Zuckerbrot und Peitsche Festivals weisen die erhobenen Vorwürfe von sich. Laut Urs Erös, einer der Festivalveranstalter, schulde die HoSt Event GbR den Machern von Zuckerbrot und Peitsche sogar 90.000 Euro. Diese Summe hätte an Umsatz gefehlt, so Erös im Gespräch mit den Regensburger Nachrichten. Die Klage der Agentur sei „völlig überraschend“ gekommen, zumal man versucht hätte, freundschaftlich eine Lösung herbeizuführen. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen sehe man sich allerdings dazu gezwungen, den Fall auf Untreue und Unterschlagung von der Staatsanwaltschaft prüfen zu lassen.

Alexander Hofmann weist die Forderung in Höhe von 90.000 Euro zurück. Der Umsatz sei „von der ZUP Festival GmbH unter dem 4-Augen-Prinzip“ vor Ort eingesammelt, den Veranstaltern des Festivals übergeben und gezählt worden. Weder er noch seine Firma oder seine Angestellten hätten das Geld je gesehen oder angefasst. Die Summe von 90.000 Euro sei vielmehr vonseiten der Veranstalter auch mit „Schankverlust“ hochgerechnet worden.
Bildquelle: pixelio.de | Julien Christ



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