„Vergelt's Gott“-Bier für 34 Jahre treue Freundschaft


„Vergelt's Gott“ ist eine der schönsten Formen, in Bayern „Danke“ zu sagen. Als Anerkennung für 34 Jahre Zusammenarbeit im Hotel Restaurant Bischofshof am Dom hat die Brauerei Bischofshof 1.000 Flaschen Festbier mit einer ganz besonderen Widmung für Monika und Herbert Schmalhofer aufgelegt.

Im Handel wird das „Vergelt's Gott“-Bier nicht erhältlich sein, sondern ausschließlich an die Restaurant-Gäste ausgeschenkt, die noch einmal bei den Schmalhofers vorbeischauen, bevor diese im September in den wohlverdienten Ruhestand gehen. „Wir sehen das als besondere Wertschätzung der Brauerei“, freut sich Herbert Schmalhofer. Auf dem Etikett sind die Konterfeis und die Unterschriften des über die Grenzen Regensburgs hinaus bekannten Wirtsehepaares zu sehen. Er rechnet damit, dass die Flasche mit dem vom Neutraublinger Grafiker Andreas Manhart gestalteten Sonderetikett in der einen oder anderen heimischen Vitrine landen wird. Sein Tipp: vorher austrinken.

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Soviel sei schon verraten: Es schmeckt hervorragend. Bierprinzessin Sophia I. zapfte im „Pfarrerstüberl“ ein 20-Liter-Faß des „kräftigen, im Geschmack vollmundigen Bieres“ an, wie es Braumeister Andreas König beschreibt. Mit 5,4 Volumenprozent Alkohol und 13,3 Prozent Stammwürze erfüllt dieses „Original 1649“ – so der Name des Bieres aus dem Bischofshof-Sortiment – alle Kriterien eines echten Festbieres. Helles Malz aus der Region verleiht ihm die goldgelbe Farbe, die Hallertauer Hopfensorte „Herkules“ ist für die Bittere verantwortlich, die Dolden von „Perle“ und „Tradition“ prägen das ausgewählte Hopfenaroma. Die geschwungenen Zahlen „85-19“ markieren Anfang und Ende des Wirkens an der Ursprungsstätte der Brauerei an der „Porta Praetoria“ im Schatten des Regensburger Doms.

Ruf der Gastfreundlichkeit bis weit über Regensburg hinaus

„Wir bedanken uns bei der Familie Schmalhofer, dass sie über drei Jahrzehnte dieses Haus als Aushängeschild vor allem auch im Sinne der Brauerei geführt hat“, würdigt Karl Beck, kaufmännischer Leiter von „Bischofshof“, die Leistung der Wirtsfamilien Schmalhofer und Birnthaler. Das „Wohnzimmer des Bischofs und des Domkapitels“ sei mit zahlreichen Treffen, Festen und Gästeeinladungen quasi auch sein zweiter Arbeitsplatz gewesen. „Hier am Ursprungsort der Brauerei im Jahre 1649“ gaben die Schmalhofers dem Wort Gastlichkeit eine echte Bedeutung. Der Ruf dieser Gastfreundlichkeit reiche weit über Regensburg hinaus, so Beck weiter. Mit dem „Vergelt's Gott“-Bier wolle man dieses Engagement nun würdigen. In einer freie Übersetzung des lateinischen Bier-Spruches „in cervisa otium“ steckt auch gleich die mit der Abschiedsedition „85-19“ verknüpfte Empfehlung für Monika und Herbert Schmalhofer: Im Bier liegt die Muße, die Ruhe oder – noch treffender interpretiert – die Freizeit.
Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | H.C. Wagner



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