Mutmaßlicher Bombenbauer nach Deutschland ausgeliefert


Der 28-jährige Tatverdächtige im Fall der Rohrbombe in Burglengenfeld ist nach seiner Festnahme in Spanien am Mittwoch der deutschen Justiz übergeben worden. Der Mann aus dem Landkreis Schwandorf steht im Verdacht, auf einem Feldweg einen sprengfähigen Gegenstand abgelegt zu haben.

Gefunden wurde die Rohrbombe am 17. Februar 2019 von einem Spaziergänger. Die Wohnung des Verdächtigen wurde am 08. März durchsucht. Bereits hier ergaben sich Hinweise, dass sich der Gesuchte mittlerweile in Spanien aufhalten könnte. Aufgrund eines bestehenden Haftbefehles wurde der 28-Jährige dort am 18. März festgenommen und zunächst in Spanien inhaftiert.

Am Mittwoch, den 17.04.2019, wurde er schließlich an die deutschen Sicherheitsbehörden übergeben und in Gewahrsam genommen. Nach seiner Anhörung durch einen Ermittlungsrichter am Donnerstagvormittag wurde er in eine Justizvollzugsanstalt untergebracht.

Keine Hinweise auf Rechtsextremismus oder Reichsbürger-Szene

Wie die Polizei mitteilt, gibt es entgegen anderslautender Medienberichte keine Erkenntnisse über die Zugehörigkeit zu einer rechtsextremistischen Gruppierung oder zur Reichsbürger-Szene.

Der Tatverdächtige war nach Hinweisen im Jahr 2018 Gegenstand polizeilicher Überprüfungen hinsichtlich einer staatsablehnenden Haltung, die aber nicht abschließend zuordenbar war.

Über das genaue Motiv für das Ablegen der Rohrbombe gibt es bislang noch keine abschließenden  Erkenntnisse. Die Ermittlungen dauern weiter an.
Bildquelle: pixelio.de | Rike



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Quelle: www.regensburger-nachrichten.de


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