Jagdunfall bei Nittenau: Jäger muss sich vor Gericht verantworten


Nach dem mutmaßlichen Jagdunfall bei Nittenau im Landkreis Schwandorf muss sich ein Jäger ab dem 16. Juli vor dem Landgericht Amberg verantworten. Ihm wird fahrlässige Tötung vorgeworfen.

Im August letzten Jahres wurde ein 47-jähriger Beifahrer eines fahrenden Autos auf der B16 von einem Projektil tödlich getroffen. Am 16. Juli beginnt nun der Prozess gegen den 46-jährigen Jäger, aus dessen Jagdgewehr der Schuss abgegeben worden sein soll. Angeklagt wurde der 46-Jährige von der Staatsanwaltschaft Amberg bereits im April. Angesetzt sind zunächst vier Prozesstage, so ein Justizsprecher am Montag.

Die Ermittler richteten kurz nach dem tödlichen Unfall den Fokus auf die Jäger, die in der Nähe der Bundesstraße eine Drückjagd abhielten. Laut Gutachten war die Kugel wohl kein Querschläger. Allerdings könnte sie ein Tier durchschlagen haben und dadurch den 47-Jährigen durch die Seitenscheibe des Autos getroffen haben. Der 61-Fahrer konnte seinem Beifahrer nicht mehr helfen. Der 47-jährige Mann verstarb noch an der Unfallstelle.
Bildquelle: pixelio.de | Heinrich Linse



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Quelle: www.regensburger-nachrichten.de


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