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Regensburg bekommt Ende Juli zwei Fahrradstraßen. Damit möchte die Stadt den Radverkehr fördern.

Der Stadtrat hat Anfang 2019 im Rahmen des Gesamtkonzepts „Fahrradfreundliche Stadt“ beschlossen, den Radverkehrsanteil von 19 auf 25 Prozent bis 2030 zu steigern. Um dieses Ziel zu erreichen, will die Stadt die Infrastruktur der steigenden Zahl an Radfahren anpassen. Ende Juli sollen daher die Hemauerstraße und die Holzländestraße als Fahrradstraßen ausgewiesen werden, wie die Stadt mitteilt.

Was sind Fahrradstraßen?

In ausgewiesenen Fahrradstraßen hat der Radverkehr Vorrang. Das bedeutet, dass der motorisierte Kraftfahrzeugverkehr nur in Ausnahmefällen zugelassen ist. Diese Ausnahmen werden durch eine gesonderte Beschilderung gekennzeichnet: In der Hemauer- und Holzländestraße beispielsweise ist der Kfz-Verkehr weiterhin zulässig. Darüber hinaus gilt in Fahrradstraßen Tempo 30.

Stadt sieht viele Vorteile

Die Vorteile solcher Straßen liegt für die Stadt Regensburg auf der Hand: Radler dürfen nebeneinander fahren und bestimmen außerdem das Tempo. Durch das Nebeneinanderfahren-Dürfen würden die Kommunikationsmöglichkeiten steigen, so die Stadt. Ähnlich wie mit dem Beifahrer im Auto könnten sich Radler in Fahrradstraßen auch unterhalten. Zudem würden die Radler das Tempo bestimmen, an das sich der Autoverkehr anpassen müsse. Dadurch steige das subjektive Sicherheitsempfinden der Radfahrenden und der Stresslevel sinke.

Auch für Anwohner und Fußgänger sieht die Stadt Vorteile, da der Verkehrslärm geringer ausfallen und die Geschwindigkeiten sinken würde. Darüber hinaus schließen Fahrradstraßen Lücken auf Radrouten, so die Stadt weiter.

Bald weitere Fahrradstraßen in Regensburg?

Die Stadt Regensburg führt aktuell diverse Verkehrszählungen durch, um die Dichte des Radverkehrs auch in anderen Straßen zu ermitteln. Möglicherweise kann das Modellprojekt auf dieser Datengrundlage ausgeweitet werden. Voraussetzung dafür sei jedoch, dass sich die Fahrradstraßen in der Hemauer- und Holzländestraße in der Praxis als positiv erweisen, so die Stadt.
Bildquelle: pixelio.de | Katharina Wieland Müller

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