Joachim Wolbergs zeigt sich enttäuscht


In einer Pressekonferenz am Donnerstagvormittag erklärte der suspendierte Oberbürgermeister seine Unzufriedenheit mit der jüngsten Entscheidung des Verwaltungsgerichts. An seiner Kandidatur zur Kommunalwahl 2020 hält er weiter fest.

Um 11 Uhr lud Joachim Wolbergs zur Pressekonferenz, um sich zur anhaltenden Suspendierung durch das Verfassungsgericht Regensburg zu äußern. Das Gericht hatte Mittwoch Wolbergs‘ Antrag zur Auflösung der Amtsenthebung abgelehnt. Der enttäuschte Kommunalpolitiker erklärte die Absicht, eine Beschwerde beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof einzulegen.

2020 will Wolbergs zurück ins Amt

Für die kommenden Kommunalwahl kündigte Wolbergs an, als Anwärter auf das Bürgermeisteramt anzutreten. Der ehemalige SPD-Politiker wird für den neu gegründeten Wahlverein „Brücke - Ideen verbinden Menschen“ kandidieren. Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts hat keinen Einfluss auf den Beamtenstatus Wolbergs‘ und damit auf seine Wählbarkeit.

Erster Gerichtsprozess als Erfolgserlebnis

Das Urteil von Anfang Juli habe weder mit seinem Dienst noch mit persönlichen Vorteilen in Zusammenhang gestanden, resümierte Wolbergs. Dass das Landgericht Regensburg in allen Anklagepunkten bis auf zwei auf Strafe verzichtete, registrierte der Politiker als „faktischen Freispruch“ und dementsprechenden Gewinn.

Ab dem 1. Oktober steht Wolbergs wieder vor Gericht. Vor dem Landgericht Regensburg werden alle noch ausstehenden Vorwürfe gegen den suspendierten Oberbürgermeister aufgearbeitet, darunter weitere Korruptionsbeschuldigungen.
Bildquelle: bigstockphoto.com | N.Forenza



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Quelle: www.regensburger-nachrichten.de


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