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Ein historischer und im wahrsten Sinne bombastischer Tag hat sich am Donnerstag in Neutraubling ereignet. An nur einem Tag wurden insgesamt 15 Bomben entschärft oder gesprengt, ein bislang einmaliges Ereignis in Neutraubling.

Bereits am Mittwochabend wurde in Neutraubling am St. Michael Platz eine 500 Kilobombe entdeckt, die am Donnerstagmorgen freigelegt und entschärft werden sollte. Nach der vollständigen Freilegung stellte sich jedoch heraus, dass die nicht gezündete Bombe durch den Aufprall stark beschädigt worden und somit nicht mehr vollständig sprengfähig war; so die Polizei. Um sie endgültig unschädlich zu machen, musste der noch funktionsfähige Zünder entfernt werden. Durch den Sprengmeister wurde dazu ein Sicherheitsradius von 100 Metern festgelegt. Die Entschärfung wurde in nur kurzer Zeit durchgeführt, sodass die betroffenen Bürger kaum beeinträchtigt waren. Evakuierungsmaßnahmen aus Wohnhäusern waren nicht erforderlich. Es wurden lediglich ein angrenzender Supermarkt und sonstige gewerbliche Objekte für einen überschaubaren Zeitraum geräumt, die Wahlhallastraße wurde gesperrt.

Statt einer wurden 13 Splitterbomben gefunden

Während dieses Vorganges wurde gegen Donnerstagmittag an der Neutraublinger Südumgehung der Fund einer weiteren Fliegerbombe gemeldet. Die zehn Kilo Splitterbombe konnte noch vor Ort durch den Sprengmeister gesprengt werden. Dort waren bereits am Mittwochvormittag neun Splitterbomben unschädlich gemacht worden. In diesem Zusammenhang war nur eine kurzfristige Sperrung der Südumgehung und kleinerer Wohnstraßen erforderlich.

Am späten Donnerstagnachmittag wurden durch die Sondierungsfirma ein weiterer Verdachtsfall im südöstlichen Gemeindegebiet Barbing neben der A3 gemeldet. Ursprünglich ging man vom Fund einer zehn Kilogramm Splitterbombe aus, im Zuge der Grabungsarbeiten wurden aber dann insgesamt 13 dieser Bomben entdeckt. Da alle noch voll funktionsfähig waren, wurden sie noch am Abend durch zwei Sprengkommandos auf freiem Feld entschärft. Hierfür mussten nur Flurbereinigungswege gesperrt werden.
Bildquelle: bigstockphoto.com | Pattadis

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