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Bis zum Jahr 2038 soll die Bevölkerung im Landkreis und der Stadt Regensburg stark zunehmen. Diese Entwicklung erwartet das Bayerische Landesamt für Statistik. In anderen oberpfälzischen Landkreisen sollen die Personenzahlen hingegen deutlich zurückgehen.

Das Bayerische Landesamt für Statistik erwartet bis zum Jahr 2038 einen deutlichen Bevölkerungsanstieg für Stadt und Landkreis Regensburg. Sie sollen sehr deutlich um 5,9 Prozent (Stadt) und 8,2 Prozent (Landkreis) wachsen. Das entspricht fast 25.000 Personen. Diese Ergebnisse gehen aus der regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung bis zum Jahr 2038 hervor, die das Bayerische Landesamt für Statistik am Freitag bei einer Pressekonferenz in Fürth bekanntgab.

In anderen Landkreisen der Oberpfalz sollen die Veränderungen jedoch ganz anders ausfallen: Für einige nördliche Kreise und kreisfreie Städte geht das Landesamt von einem Rückgang der Personenzahlen aus. Am stärksten wird laut Behörde der Landkreis Tirschenreuth betroffen sein. Dort soll die Bevölkerung um 7,7 Prozent sinken.

Gesamter Regierungsbezirk wird wachsen

Der gesamte Regierungsbezirk Oberpfalz wird seinen Bevölkerungsstand ausgehend von 1,11 Millionen nicht nur halten, sondern bis zum Jahre 2038 um rund 19.000 Einwohner erhöhen können, so das Landesamt für Statistik. Das entspreche einem Plus von rund 1,8 Prozent. Aufgrund der anhaltend hohen Wanderungsgewinne seien die vor einigen Jahren noch erwarteten Bevölkerungsverluste deutlich moderater ausgefallen, in einzelnen Städten und Landkreisen können sogar starke Bevölkerungszuwächse erzielt werden.

Durchschnittsalter wird sich erhöhen

Veränderungen werden aber nicht nur bei den Einwohnerzahlen, sondern auch bei der altersstrukturellen Zusammensetzung der Bevölkerung erwartet. Der starke Bevölkerungsrückgang in Tirschenreuth schlägt sich auch auf die künftige Altersstruktur nieder: Im Jahr 2038 wird mit 48,8 Jahren (+2,9 Jahre) der Altersdurchschnitt der höchste sein. Demgegenüber wird ein Überschuss an Geburten  in der kreisfreien Stadt Regensburg (43,4 Jahre; +2,1 Jahre) dazu beitragen, dass die Bevölkerung im Jahr 2038 auch über die Grenzen des Regierungsbezirks hinaus zu den jüngsten gehört.

Insgesamt wird sich das Durchschnittsalter in der Oberpfalz um etwas mehr als zweieinhalb Jahre erhöhen und bei 46,8 Jahren liegen. Von dieser zunehmenden Tendenz sind alle Landkreise und kreisfreien Städte betroffen, auch die, die in den kommenden Jahren noch mit Bevölkerungszuwächsen rechnen können.
Bildquelle: bigstockphoto.com | SFC

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