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Auf einem Autobahnparkplatz an der A3 in der Nähe von Parsberg wurden fünf Flüchtlinge aufgegriffen. Die Männer hatten sich bereits in Bosnien auf der Ladefläche eines Sattelzuges versteckt, einer von ihnen setzte selbst einen Notruf ab.

Am Mittwochabend wurden auf einem Autobahnparkplatz an der A3 fünf Migranten aus einem Sattelzug befreit. Die Flüchtlinge hatten sich vermutlich in Bosnien auf der Ladefläche des Lkws versteckt, der auf dem Weg von Bosnien nach Holland war.

Ein Flüchtling setzte selbst Notruf ab

Bei einem Halt auf einem Parkplatz an der A3 in der Nähe von Parsberg hatten die fünf Männer auf sich aufmerksam gemacht. Einer von ihnen hatte zuvor selbst einen Notruf bei der Integrierten Leitstelle Regensburg abgesetzt. Nach bisherigen Erkenntnissen waren die Flüchtlinge bereits in Bosnien in den Lkw gestiegen.

Die Flüchtlinge, vier erwachsene Männer im Alter von 21 bis 31 Jahren sowie ein 16-jähriger Jugendlicher, stammen aus Syrien, Ägypten und Tunesien. Sie waren erschöpft und leicht unterkühlt, ansonsten aber wohlauf. Der 31-Jährige kam zur ärztlichen Untersuchung in ein örtliches Krankenhaus, die anderen wurden durch das Bayerische Rote Kreuz Parsberg verpflegt und medizinisch versorgt. Nach Abschluss der Sachbearbeitung werden alle in eine Aufnahmeeinrichtung in Regensburg gebracht.

Lkw-Fahrer festgenommen

Der Lkw-Fahrer wurde vorläufig festgenommen. Es muss nun geklärt werden, ob er von der Anwesenheit der Flüchtlinge im Sattelanhänger gewusst und sie bewusst nach Deutschland eingeschleust hat.
Bildquelle: bigstockphoto.com | TinaF

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