Equal Pay Day: Frauen verdienen 21 Prozent weniger als Männer


Um auf das durchschnittliche Gehalt ihrer männlichen Arbeitskollegen zu kommen, müssen Frauen 77 Tage länger arbeiten. Der heutige Equal Pay Day markiert symbolisch die geschlechtsspezifische Lohnlücke.

Noch immer verdienen Frauen durchschnittlich weniger Geld als Männer in demselben Beruf. Ebenfalls sind typische Frauenberufe häufig schlechter bezahlt als jene, die vor allem von Männern ausgeführt werden. Der Equal Pay Day am heutigen Dienstag markiert symbolisch die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern, auch Gender Pay Gap genannt. Diese beträgt zurzeit 21 Prozent.

Symbolik des Equal Pay Day

77 Tage länger über den Jahreswechsel hinaus müssen Frauen arbeiten, um das durchschnittliche Gehalt ihrer männlichen Kollegen zu erreichen. Daraus ergibt sich der 17. März 2020 als symbolischer Tag der geschlechtsspezifischen Lohnlücke. Im Jahr 2019 verdienten Frauen in der Stunde 4,44 Euro weniger als Männer. Ein kleiner Sieg, denn im Jahr zuvor hatte die Differenz 4,51 Euro betragen.

Mehr Frauen in Teilzeitjobs

Rund drei Viertel der Gender Pay Gap sind darauf zurückzuführen, dass Frauen öfter in Branchen und Berufen arbeiten, in denen von Grund auf schlechter bezahlt wird. Außerdem erreichen sie viel seltener Führungspositionen und arbeiten häufiger als Männer in Teilzeit oder Minijobs. Ein Hauptgrund für die schlechter bezahlten Teilzeitbeschäftigungen sei die Betreuung von Kindern und Pflegebedürftigen, wie der überwiegende Teil der betroffenen Frauen berichtet. Ebenfalls wurden andere familiäre oder persönliche Verpflichtungen als Grund angegeben.
Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | unsplash



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