Kriminelle nutzen Corona-Krise für Betrug aus


Die Polizei warnt aktuell vor Kriminellen, die das Corona-Virus für ihre Abzocken ausnutzen wollen. Die Taktik der Betrüger ist dabei alt, nur das Wie ist neu.

„Wir sind vom Gesundheitsamt und wollen prüfen, ob Sie Fieber haben und ihre Wohnung desinfizieren!“ So oder so ähnlich könnte die Ansprache an der Haustüre klingen. Denn: Kriminelle stellen sich auf neue Situationen ein, überlegen sich neue Maschen, um sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen und letztlich ihre Opfer zu bestehlen. Die Taktik ist alt, nur das Wie ist neu.

„Wir sind vom Gesundheitsamt und wollen prüfen, ob Sie Fieber haben und ihre Wohnung desinfizieren!“ So oder so ähnlich könnte die Ansprache an der Haustüre klingen. Denn: Kriminelle stellen sich auf neue Situationen ein, überlegen sich neue Maschen, um sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen und letztlich ihre Opfer zu bestehlen. Die Taktik ist alt, nur das Wie ist neu, warnt die Polizei. Sie ruft die Bevölkerung deshalb zur Skepsis auf, sobald zum Beispiel ein Handwerker, Wasserableser oder Mitarbeiter vom Gesundheitsamt vor der Tür steht und um Einlass bittet. Seriöse Firmen und Behörden melden ihre Mitarbeiter an. Bestehen Zweifel, soll man die Tür nicht öffnen und stattdessen die Polizei verständigen.

Kriminelle zu allen Tricks bereit

Ihr „Enkel“ teilt Ihnen am Telefon mit, dass er im Ausland wegen des Corona-Virus in Quarantäne festsitzt und dringend Geld für die Behandlung braucht? Er wird jemanden vorbeischicken, der das Geld abholt? Sie werden von einer unbekannten Person per E-Mail aufgefordert, ein Programm für das „Homeoffice“ herunterzuladen? Jemand bietet Ihnen ein Medikament oder eine Schluckimpfung gegen die neue Erkrankung an? Das Angebot ist begrenzt und sie sollen sofort zuschlagen? Sie finden auf einer Internetseite oder auf einer Auktionsplattform aktuell ausverkaufte und nur hier erhältliche Gesichtsmasken, Desinfektionsspender oder andere aktuell schwer erhältliche Waren? Der Preis ist gut?

Kriminelle nutzen die Gutmütigkeit, die Angst und Arglosigkeit ihrer Opfer aus, so die Polizei weiter. Deswegen rät sie zur Vorsicht:
  • Gewähren Sie fremden Personen keinen Zutritt zu Ihrer Wohnung. Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie über den Notruf „110“ die Polizei.
  • Übergeben Sie niemals Geld an der Haustür.
  • Überweisen Sie kein Geld an Unbekannte über Ihnen nicht vertraute Zahlungsmethoden.
  • Hinterfragen Sie Angebote im Internet kritisch. Zu gut, um wahr zu sein? Dann ist es auch nicht wahr.
  • Prüfen Sie Email- und Webseitenadressen auf Plausibilität. Rufen Sie gegebenenfalls den Absender an, bevor Sie ein Programm installieren oder eine Überweisung tätigen.
Bildquelle: bigstockphoto.com | C. Nass



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