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Die Regensburger Hilfsorganisation Sea-Eye hat ihr neues Schiff offiziell vorgestellt. Die Sea-Eye 4 ist deutlich größer als alle bisherigen Schiffe der Seenotretter und soll nun mit Spenden zum Rettungsschiff umgerüstet werden. 

Die Regensburger Hilfsorganisation Sea Eye hat am Sonntag ihr neues Rettungsschiff Sea-Eye 4 enthüllt. Das vierte Schiff der Regensburger Seenotretter ist deutlich größer als die bisherigen Schiffe Sea-Eye, Seefuchs und Alan Kurdi. Das ehemalige Offshore-Versorgungsschiff aus dem Jahr 1972 mit einer Länge von 55 Metern und einer Breite von elf Metern wird aktuell zum Rettungsschiff umgebaut.

Das Bündnis für Seenotrettung United4Rescue beteiligt sich mit 434.000 Euro an dem Projekt. Insgesamt arbeiten laut Sea-Eye aktuell 237 Menschen an dem neuen Schiff, um es für die Seenotrettung umzubauen. Für den Umbau liegt die Sea-Eye 4 in einem Hafen in Mecklenburg-Vorpommern.

Aufgrund ihrer Größe und Ausstattung sei die Sea-Eye 4 in der Lage, noch mehr Menschen aufzunehmen und zu versorgen als die bisherigen Sea-Eye-Schiffe, so Sea Eye. Bis das vierte Schiff der Regensburger Seenotretter einsatzfähig ist, seien jedoch noch umfassende Werftarbeiten notwendig.

Schiff soll „Ghalib Kurdi“ heißen

Das neue Rettungsschiff soll in Zukunft den Namen „Ghalib Kurdi“ tragen, der ältere Bruder des ertrunkenen Alan Kurdi. Geplant sei eine Schiffstaufe, bei der Abdullah Kurdi, der Vater der ertrunkenen Kinder Ghalib und Alan Kurdi, das Schiff taufen wird.

Aufgrund der Corona-Situation könne derzeit aber kein Termin für eine Schiffstaufe festgelegt werden. Aus diesem Grund trage das neue Schiff vorerst den Projekttitel des Vereins Sea-Eye 4 auf seinem Rumpf, so die Regensburger Hilfsorganisation weiter.
Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | Katarzyna Gmitrzak

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