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Eigentlich könnten die Wahlplakate gleich hängen bleiben - denn schon in wenigen Monaten stehen bayernweit die Kommunalwahlen an. Am 16. März 2014 sind die Bürger an die Wahlurnen berufen, um ihre Bürgermeister zu küren. 

Wer nun denkt, der Wahlmarathon habe ein Ende, der wird bald eines besseren belehrt - zwar wid es tatsächlich in diesem Jahr keine Wahl mehr geben, doch schon im Frühjahr stehen die Kommunalwahlen in Ayern an. Was das heißt? Die Parteien kommen aus dem Wahlkampf gar nicht wieder heraus und die Bürger kommen mit dem Kreuzen nicht hinterher.

Nein, ganz so schlimm wird es nicht werden. Doch es hat sich seit gestern Einiges verändert in der Parteienlandschaft: Eine überraschend starke CDU/CSU, schwächelnde Sozialdemokraten, Grüne, die den Wählern offenbar gar nicht ganz grün waren, eine FDP, die sich im Bundestag nun gar nicht mehr blicken lässt und nicht zuletzt eine neue Partei, die für eine "Alternative" auf Anhieb ganz schön viele Anhänger fand.

Bei den Kommunalwahlen wählen die Wahlberechtigten Bürger genau genommen ihre Volksvertretung in den Städten - also Gemeinde-, Stadt-, und Kreisräte. Kommunalwahlen finden alle sechs Jahre statt. Bei einer Kommunalwahl wählt man Gemeinde-, Stadt- und Kreisräte. Jeder Wähler besitzt ebenso viele Stimmen, wie es Sitze im Stadtrat gibt. Für die Stadt Regensburg also wären dies 50 Stimmen für 50 Sitze.

Besonderheiten der Kommunalwahl

Wenn ein Stimmberechtigter bei der Kommunalwahl eine Liste, d.h. eine Partei oder Wählergruppe, ankreuzt, erhält jeder Listenkandidat eine Stimme, wenn er einmal auf dieser Liste aufgeführt ist. Möglich ist aber auch, einen Kandidaten von der Liste zu streichen, damit dieser trotz eines Listenkreuzes keine Stimme erhält.

 Zudem ist es auch möglich, einem bestimmten Kandidaten bis zu drei Stimmen zu geben. Das sogenannte "Kumulieren" bezeichnet. Verteilt ein Wähler mehrere seiner verfügbaren Stimmen auf Kandidaten unterschiedlicher Listen, wird dies als "Panaschieren" bezeichnet. Somit hat der einzelne Bürger mehr Gestaltungsmöglichkeiten - ein Plus an Demokratie.

Die  Bürgermeisterwahl

Bei der Wahl von ersten Bürgermeistern, Oberbürgermeistern oder Landräten wird nach dem Prinzip der absoluten Mehrheitswahl gewählt. Das bedeutet, dass der Kandidat die Wahl gewinnt, der mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhält. Hierbei hat ein jeder Wähler hat hier (nur) eine Stimme.

Und die Oberbürgermeisterkandidaten für Regensburg stehen auch schon fest. Für die CSU sind es Christian Schlegl, die SPD Joachim Wolbergs, für die Freien Wähler geht Ludwig Artinger in den Ring. Horst Meierhofer tritt für die FDP an. Die Grünen möchten, dass Jürgen Huber Oberbürgermeister wird und die ÖDP stellt mit Benedikt Suttner ebenfalls einen Kandidaten. And last but not least: Die Piraten möchten mit Tina Lorenz zu neuen Ufern segeln.
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