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Nach dem Erdrutsch-Sieg von Joachim Wolbergs mit fast 50 Prozent bei der OB-Wahl ist nun auch klar, dass seine Fraktion die stärkste Kraft im neuen Regensburger Stadtrat wird. Die SPD kam in der endgültigen Hochrechnung auf 33,71 Prozent und ist damit mit 17 Sitzen im Plenum vertreten. Die CSU kommt mit 32,82 Prozent auf immerhin noch 16 Plätze im Stadtrat.

Die CSU muss damit die schlimmste Schlappe seit 40 Jahren auf Kommunalpolitischer Ebene in Regensburg einstecken. Gegenüber der Wahl 2008 verlor die Truppe um OB-Kandidat Christian Schlegl zwar "nur" vier Sitze, muss aber mit ansehen, wie die SPD an ihnen vorbei zieht. Viele Bürger trauten dem Friedensschluß der über Jahre zerrütteten CSU so kurz vor der Wahl nicht und entschieden nach ihrem Bauchgefühl.

Noch dazu schien Schlegl im Endspurt des Wahlkampfes äußerst schlecht beraten gewesen zu sein, als er ganz klar eine mögliche Weiterführung der "großen Koalition" im Stadtrat vehement ausschloss. Selbst wenn er das Unmögliche schaffen sollte und die OB-Stichwahl zu seinen Gunsten gewinnt, stünde er vor dem Problem, was man sich eigentlich als Vorwurf für einen möglichen OB-Sieger Wolbergs aufsparen wollte: Dann wäre er ein König ohne Königreich.

Wahlsieger Joachim Wolbergs wollte vor der Stichwahl verständlichweise noch keinerlei Aussagen hinsichtlich der sich bietenden Koalition-Möglichkeiten treffen. "Wir haben als stärkste Fraktion jetzt aber alle Möglichkeiten und im Gegensatz zu anderen nichts im Vorfeld ausgeschlossen," so sein Fraktionschef Hartl. Sollte Wolbergs tatsächlich die Stichwahl um den OB-Posten gewinnen - wonach es nach dem 49,97%-Kantersieg durchaus aussieht - möchte er mit allen Parteien sprechen und die für Regensburg beste Möglichkeit einer Mehrheitsbildung ausloten.

Hier die Sitzverteilung im neuen Stadtrat (Quelle: Stadt Regensburg):




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