Landratswahl: Aumer gegen Schweiger


Bei der Landratswahl für den Landkreis Regensburg ließ Tanja Schweiger den im Vorfeld prognostizierten Sieger Peter Aumer (CSU) um knapp einen Prozentpunkt hinter sich. Die Landratskandidatin der Freien Wähler gilt für die Stichwahl am 30. März nun als Favoritin. Wer aber wird sich durchsetzen können?

Mit 43,19 Prozent der Stimmen lag Tanja Schweiger bei der Landratswahl nur um 0,59 Prozentpunkte vor Peter Aumer. Sowohl Schweiger als auch Aumer bringen reichlich Erfahrung für den Posten als Landrat mit: Peter Aumer als ehemaliger Bundestagsabgeordneter, Tanja Schweiger als engagierte Landtagsabgeordnete.

"So führe ich unsere Heimat in eine gute Zukunft"

Sich für andere einsetzen, sich gesellschaftlich und politisch engagieren. Das ist die Motivation von Peter Aumer. Mit 37 Jahren kann der Landratskandidat bereits auf zwei Jahrzehnte kommunalpolitisches Engagement zurückblicken. Von 2009 bis 2013 hat er als direkter Abgeordneter im Deutschen Bundestag die Interessen der Region Regensburg vertreten. Mit Erfolg setzte er sich für den Ausbau der Infrastruktur, für mehr Forschungsmittel, eine stärkere Zusammenarbeit von Stadt und Land und dafür, den Menschen die Politik im Bundestag zu erklären, ein.

Seine Ziele:

Arbeitsplätze: Ich mache den Landkreis für Unternehmen und Investoren attraktiver. Mit einem Gründerzentrum werde ich Innovation unterstützen. Der Ausbau der Verkehrswege und des schnellen Internets haben höchste Priorität.

Familie und Bildung: Ich möchte, dass der Landkreis einer der familienfreundlichsten Landkreise in Deutschland wird. Ich werde ein Bündnis für Familien gründen und von den Besten lernen. Familien müssen bezahlbares Bauland finden.
Ich will den Landkreis zu einer Bildungsregion weiterentwickeln. Denn kein Talent darf verlorengehen. Ich will Schulen, Wirtschaft, Handwerk und Wissenschaft stärker vernetzen.

Land- und Forstwirtschaft, Nachhaltigkeit und Energie: Unseren bäuerlichen Familienbetrieben gilt meine volle Unterstützung. Bewahren wir unsere Landschaft. Ich will die Energieversorgung von morgen auf den Weg bringen.

Starke Gemeinschaft: Ehrenamt, Kultur und Tradition fördern. Ich werde einen "Treffpunkt Ehrenamt" im Landratsamt schaffen. Dieser entlastet und unterstützt Ehrenamtliche in ihrer Arbeit.

Gesundheitsversorgung auf höchstem Niveau: Ich erstelle einen Hausarzt- und Facharztplan. Damit wollen wir sicherstellen, dass in unserem Landkreis auch zukünftig flächendeckend eine optimale ärztliche Versorgung garantiert ist.

Service im Landratsamt: Ich will das Landratsamt als bürgernahes Servicezentrum, das mit hoher Wertschätzung für die Mitarbeiter geführt wird. Solide Kreisfinanzen und vorausschauende Investitionen sichern Zukunft. Mein Ziel ist die einfache Entsorgung von Wertstoffen.

aumer-gegen-schweiger-fulltext"Man kann etwas bewegen, wenn man sich einsetzt"

Als Kreisrätin, Vorsitzende der Freien Wähler im Kreistag und als Bezirksvorsitzende ist Tanja Schweiger viel unterwegs. Dabei steht für die Kandidatin der Freien Wähler der Kontakt zu den Menschen stets im Mittelpunkt ihrer Aufgaben. Als stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Kommunale Fragen, innere Sicherheit und Sport vertritt sie die Landtagsfraktion der Freien Wähler, wenn es um wichtige Entscheidungen für die Bayerischen Kommunen, die Bayerische Polizei und den sportlichen Bereich geht.
Besonders die gute Finanzausstattung der Kommunen liegt ihr dabei am Herzen. So soll die Kinderbetreuung und Jugendsozialarbeit an Schulen oder der Ausbau der Infrastruktur gut vorangetrieben werden können. Darüber hinaus setzt sich Tanja Schweiger für eine ordentliche Personal- und Sachmittelausstattung der Bayerischen Polizei und die Förderung der Sportler ein.

Als wichtigste Kernaufgaben für die kommende Legislaturperiode sieht Tanja Schweiger folgende Punkte an:

Die Energiewende: Schweiger setzt sich seit Jahren für eine dezentrale Energieerzeugung ein. Diese soll gemeinsam mit den Menschen vor Ort verwirklicht werden. Dabei wird auf Wind-, Wasser- und Sonnenenergie gesetzt. Die Bedrohung der Umwelt sowie die Erschöpfung der Ressourcen machen eine Energiewende notwendig.

Eine umfassende Familienpolitik: Alleinerziehende, berufstätige und pflegende Familien sollen unterstützt werden und eine Perspektive erhalten.

Bildungspolitik: Die Bildungspolitik soll den Menschen als Ganzes sehen. Als leitende Stichworte nennt Schweiger: Mehr Personal und bessere Bezahlung im frühkindlichen Bereich, mehr Lehrer und pädagogische (Hilfs-)kräfte im gesamten Schulbereich insbesondere auch im Zusammenhang mit der Mittagsbetreuung und Ganztagsbetreuung ? diese dürfe am Ende nicht von der Finanzausstattung der Kommunen abhängen. Und ebenso die berufliche Bildung, die oftmals zu kurz kommt in der politischen Debatte. Sie erinnerte an die Erfolge der Freien Wähler bei der Abschaffung der Studiengebühren und der Schulgeldfreiheit für Altenpflegeberufe.

Welcher der beiden Landratskandidaten sich mit seinem Wahlprogramm durchsetzen wird, entscheidet sich bei der Stichwahl am 30. März.
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Vorschaubild: Wilhelmine Wulff / www.pixelio.de
Bildquelle: |
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