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Wochenlange Koalitionsverhandlungen standen nicht nur in der Stadt Regensburg auf dem Plan, auch im Landkreis gab es detaillierte Gespräche mit allen Parteien. Gestern fiel die Entscheidung: An der Spitze im Landkreis stehen in Zukunft die Freien Wähler, SPD, Grüne, ÖDP und FDP.


Die CSU wird also in den nächsten sechs Jahren auch nicht im Landkreis an der Front stehen. Wahrscheinlich ist auch die Koalition in Regensburg ausschlaggebend an der Entscheidung von Landrätin Tanja Schweiger. In einem 20-seitigen-Vertrag wurden die Positionen der Parteien festgehalten. Bei dessen Inhalt gab es schnell Einigkeit. Schwerpunkte: Die Energiewende, die Kulturarbeit und vor allem eine verstärkte Zusammenarbeit mit der Stadt Regensburg. Außerdem werden alle bisher beschlossenen und angefangenen Projekte umgesetzt, wie zum Beispiel der gemeinsame flächendeckende Breitbandausbau.

ÖDP, Grüne und FDP haben schon in den vergangenen Jahren gut mit den Freien Wählern zusammen gearbeitet und wollen Tanja Schweiger in den nächsten sechs Jahren Rückendeckung geben. Gerade im gegenseitigen Umgang hoffen sie mehr auf Transparenz und Offenheit. Kompromisse sind da natürlich für jede Partei vorprogrammiert.

"Wir haben vier Stimmen mehr, als wir brauchen, aber ich wollte auf keine Fraktion verzichten. Mir war es wichtig, alle mit ins Boot zu nehmen, das habe ich immer herausgestellt", so Schweiger. Die Gespräche mit der CSU seien leider sehr schleppend verlaufen, "Nägel mit Köpfen" waren also dringend nötig. "Trotzdem werden wir verantwortungsvoll mit unserer Mehrheit umgehen und zum Beispiel auch die CSU ihrer Größe angemessen bei der Gremienbesetzung berücksichtigen." Außerdem hofft Schweiger auf eine konstruktive und objektive Sacharbeit über alle Parteigrenzen hinweg. Denn: "Unser gemeinsamer Wählerauftrag ist es, für das Wohl aller Menschen in unserem Landkreis die besten Lösungen zu finden."

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Foto: Pressestelle Landratsamt Regensburg

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