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23 junge Erwachsene aus Bayern und Tunesien arbeiteten von 21. bis 28. Juli in Zarzis, im Süden Tunesiens, gemeinsam zum Thema Umweltschutz und Klimawandel. Die beiden Partnerorganisationen Grüne Jugend Bayern und Zarzis Al-Ghalia wurden in ihrer Arbeit vom Auswärtigen Amt gefördert und durch die Schirmherrschaften der Grünen Landtagsabgeordneten Rosi Steinberger, Jürgen Mistol und Christine Kamm unterstützt.

In gemeinsamen Workshops erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die theoretischen Grundlagen zum Forschungsstand und der Klimaschutzpolitik in Deutschland, Europa und Tunesien: Die großen Gletscher von Grönland und der Westantarktis schmelzen schneller als erwartet. Daher wird befürchtet, dass der Meeresspiegel bis 2100 noch deutlicher ansteigt. Wenn die Menschheit nicht augenblicklich entschieden umsteuert, wird der steigende Meeresspiegel im 22.Jahrhundert hunderte Millionen Menschen weltweit aus ihrer Heimat vertreiben.

Mit tunesischen Parteienvertreterinnen und -vertretern wurden konkrete umweltpolitische Fragen, wie beispielsweise die nicht vorhandene Müllentsorgung auf Zarzis, diskutiert. Auch Treffen mit im Umweltbereich tätigen Nichtregierungsorganisationen und der sogenannten "Umweltpolizei" waren Teil des Programms.

Die beiden Organisatorinnen, Theresa Eberlein aus Regensburg und Marlene Schönberger aus Landshut, zeigen sich mehr als zufrieden: "Wir sind sehr glücklich über die gelungene Kooperation mit den tunesischen Aktivistinnen und Aktivisten. Beide Gruppen konnten in der gemeinsamen Woche viel voneinander lernen und werden auch in der kommenden Zeit von unserem Treffen profitieren".

Im Nachgang wird noch eine Zeitschrift mit den erarbeiteten Inhalten erscheinen.
Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | Grüne Jugend

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